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EMC CE / Product Safety 10 min

EMC: EMV-Richtlinie (Richtlinie 2014/30/EU), erklärt

Die EMV-Richtlinie verlangt, dass Geräte und ortsfeste Anlagen ihre Störaussendungen begrenzen und den zu erwartenden Störungen standhalten; Pflichten treffen Hersteller, Bevollmächtigte, Einführer und Händler. Sie gilt seit dem 20. April 2016 und hat die Richtlinie 2004/108/EG abgelöst; die mit der Richtlinie (EU) 2024/2749 eingefügten Notfallverfahren gelten ab dem 30. Mai 2026.

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Überprüft am 24. September 2026 von Conphora compliance team · Nächste Überprüfung 13. März 2027 · Keine Rechtsberatung

Für wen es gilt

Erfasst vom Rechtsakt

  • Geräte: jedes für den Endnutzer bestimmte fertige Gerät oder jede als funktionale Einheit auf dem Markt bereitgestellte Kombination solcher Geräte, die elektromagnetische Störungen verursachen kann oder deren Betrieb durch solche Störungen beeinträchtigt werden kann
  • Bauteile und Baugruppen, die zum Einbau durch den Endnutzer bestimmt sind, sowie mobile Anlagen, die dazu bestimmt sind, an verschiedene Orte gebracht und dort betrieben zu werden — sie gelten als Geräte
  • Ortsfeste Anlagen: bestimmte Kombinationen von Geräten und gegebenenfalls weiteren Einrichtungen, die zusammengebaut, installiert und dazu bestimmt sind, dauerhaft an einem vorbestimmten Ort betrieben zu werden, etwa Industrieanlagen, Netze und große Maschinen
  • Haushaltsgeräte, IT- und Bürogeräte, Industrieausrüstung, Beleuchtung, Elektrowerkzeuge, Maschinensteuerungen und jedes andere elektrische oder elektronische Erzeugnis mit aktiver Elektronik
  • Die Wirtschaftsakteure in der Kette: Hersteller, Bevollmächtigte, Einführer und Händler sowie die für eine ortsfeste Anlage verantwortliche Person

Abgeleitete und nachgelagerte Produkte

  • Funkanlagen sind ausgenommen (Artikel 2 Absatz 2 Buchstabe a verweist weiterhin auf die Richtlinie 1999/5/EG, seit deren Aufhebung am 13. Juni 2016 als Verweis auf die Richtlinie 2014/53/EU zu lesen); die Funkanlagenrichtlinie verlangt als eigene wesentliche Anforderung ein angemessenes Niveau der elektromagnetischen Verträglichkeit im Sinne dieser Richtlinie (Art. 2 Abs. 2 Buchst. a; Richtlinie 2014/53/EU, Art. 3 Abs. 1 Buchst. b)
  • Legen andere Rechtsvorschriften der Union die wesentlichen Anforderungen des Anhangs I für bestimmte Betriebsmittel genauer fest, gilt die Richtlinie für diese Betriebsmittel insoweit nicht (Art. 2 Abs. 3)
  • Betriebsmittel, die aufgrund ihrer physikalischen Eigenschaften von vornherein keine Störaussendungen oberhalb der zulässigen Werte verursachen können und gegenüber den Störungen ihres bestimmungsgemäßen Betriebs unempfindlich sind, etwa passive Betriebsmittel ohne aktive Elektronik, sind ausgenommen (Art. 2 Abs. 2 Buchst. d)
  • Geräte, die ausschließlich zum Einbau in eine bestimmte ortsfeste Anlage bestimmt und im Übrigen nicht auf dem Markt bereitgestellt werden, unterliegen den Artikeln 6 bis 12 und 14 bis 18 nicht zwingend, sofern die Unterlagen die Anlage, ihre EMV-Merkmale und die zu treffenden Vorkehrungen ausweisen (Art. 19 Abs. 1)
  • Ein Einführer oder Händler, der unter eigenem Namen oder eigener Handelsmarke verkauft oder ein Gerät so verändert, dass die Konformität beeinträchtigt werden kann, gilt als Hersteller (Art. 11)

Rollen nach dem Rechtsakt

Hersteller (einschließlich Markeninhaber)

Jede natürliche oder juristische Person, die ein Gerät herstellt oder entwickeln beziehungsweise herstellen lässt und dieses Gerät unter ihrem eigenen Namen oder ihrer eigenen Handelsmarke vermarktet; ein Einführer oder Händler, der unter eigener Marke verkauft oder ein Gerät so verändert, dass die Konformität beeinträchtigt werden kann, gilt als Hersteller.

Quelle · Art. 3(1), point (11), and Art. 11
Bevollmächtigter oder für eine ortsfeste Anlage verantwortliche Person

Ein Bevollmächtigter ist jede in der Union ansässige natürliche oder juristische Person, die von einem Hersteller schriftlich beauftragt wurde, in seinem Namen bestimmte Aufgaben wahrzunehmen; für ortsfeste Anlagen bestimmen die Mitgliedstaaten die Person oder Personen, die für die Feststellung der Einhaltung der wesentlichen Anforderungen verantwortlich sind.

Quelle · Art. 3(1), point (12), Art. 8(1) and Art. 19(3)
Einführer

Jede in der Union ansässige natürliche oder juristische Person, die ein Gerät aus einem Drittland auf dem Unionsmarkt in Verkehr bringt.

Quelle · Art. 3(1), point (13)
Händler (Groß- oder Einzelhandel)

Jede natürliche oder juristische Person in der Lieferkette außer dem Hersteller und dem Einführer, die ein Gerät auf dem Markt bereitstellt.

Quelle · Art. 3(1), point (14)

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Die Regeln hinter diesem Check
  1. Betriebsmittel mit absichtlicher Funkfunktion (von der Funkanlagenrichtlinie erfasst) · beliebig · beliebig Nicht im Anwendungsbereich Funkanlagen sind vom Anwendungsbereich der Richtlinie ausgenommen; die Funkanlagenrichtlinie 2014/53/EU verlangt als eigene wesentliche Anforderung ein angemessenes Niveau der elektromagnetischen Verträglichkeit im Sinne dieser Richtlinie, sodass die EMV-Anforderungen über die Konformitätsbewertung nach der RED erfüllt werden. Quelle · Art. 2(2)(a)Quelle · Art. 3(1)(b)
  2. Von vornherein unbedenkliche Betriebsmittel ohne aktive Elektronik (Kabel, passive Bauelemente, einfache ohmsche Lasten), Luftfahrtausrüstung im Anwendungsbereich der EASA-Grundverordnung, die ausschließlich für die Verwendung in der Luft bestimmt ist, Funkanlagen für Funkamateure, die nicht auf dem Markt bereitgestellt werden (Bausätze, selbst gebaute oder veränderte Geräte), Kundenspezifisch gefertigter Bausatz zur Bewertung, der für Fachleute bestimmt ist und ausschließlich in Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen verwendet wird · beliebig · beliebig Nicht im Anwendungsbereich Artikel 2 Absatz 2 nimmt Luftfahrtausrüstung im Anwendungsbereich der Verordnung (EU) 2018/1139, die ausschließlich für die Verwendung in der Luft bestimmt ist, nicht auf dem Markt bereitgestellte Funkanlagen für Funkamateure, Betriebsmittel, die aufgrund ihrer physikalischen Eigenschaften von vornherein keine Störaussendungen oberhalb der zulässigen Werte verursachen können und gegenüber den Störungen ihres bestimmungsgemäßen Betriebs unempfindlich sind, sowie kundenspezifisch gefertigte Bausätze zur Bewertung für Forschung und Entwicklung aus. Quelle · Art. 2(2)
  3. Gerät, das ausschließlich zum Einbau in eine bestimmte ortsfeste Anlage bestimmt und im Übrigen nicht bereitgestellt wird · beliebig · beliebig Kommt darauf an Für Geräte, die ausschließlich zum Einbau in eine bestimmte ortsfeste Anlage bestimmt und im Übrigen nicht auf dem Markt bereitgestellt werden, gelten die Artikel 6 bis 12 und 14 bis 18 nicht zwingend, sofern die beigefügten Unterlagen die Anlage, ihre EMV-Merkmale und die beim Einbau zu treffenden Vorkehrungen ausweisen und die Angaben zu Hersteller und Einführer enthalten (Art. 19 Abs. 1). Quelle · Art. 19(1)
  4. Ortsfeste Anlage, die zusammengebaut und für den dauerhaften Betrieb an einem vorbestimmten Ort bestimmt ist · beliebig · beliebig Im Anwendungsbereich Eine ortsfeste Anlage muss die wesentlichen Anforderungen des Anhangs I erfüllen und unter Anwendung der anerkannten Regeln der Technik sowie unter Beachtung der Angaben zur bestimmungsgemäßen Verwendung ihrer Komponenten installiert werden; die angewandten Regeln werden dokumentiert, und die verantwortliche Person hält die Unterlagen bereit, solange die Anlage betrieben wird; die zuständigen Behörden können Nachweise der Konformität verlangen und Maßnahmen anordnen, wenn Beschwerden auf Störungen hindeuten. Quelle · Art. 6, Art. 19 and Annex I, point 2
  5. Fertiges elektrisches oder elektronisches Gerät mit aktiven Bauelementen (Haushaltsgeräte, IT-Ausrüstung, Beleuchtung, Werkzeuge, Industrieausrüstung), Bauteil oder Baugruppe zum Einbau durch den Endnutzer oder mobile Anlage · Hersteller (einschließlich Markeninhaber), Einführer, Händler (Groß- oder Einzelhandel), Bevollmächtigter oder für eine ortsfeste Anlage verantwortliche Person · beliebig Im Anwendungsbereich Geräte, einschließlich der zum Einbau durch den Endnutzer bestimmten Bauteile und Baugruppen sowie mobiler Anlagen, dürfen nur bereitgestellt oder in Betrieb genommen werden, wenn sie bei ordnungsgemäßer Installation, Wartung und bestimmungsgemäßer Verwendung der Richtlinie entsprechen; die Pflichten treffen Hersteller, Bevollmächtigte, Einführer und Händler und kennen keine Schwelle nach Unternehmensgröße. Quelle · Art. 2(1), Art. 3(2), Art. 4 and Art. 3(1), point (15)
  6. beliebig · beliebig · beliebig Kommt darauf an Ob die Richtlinie anwendbar ist, hängt davon ab, ob das Betriebsmittel elektromagnetische Störungen verursachen kann oder durch sie beeinträchtigt werden kann, ob es sich um eine Funkanlage oder eine andere Ausnahme des Artikels 2 Absatz 2 handelt, ob ein Gerät oder eine ortsfeste Anlage vorliegt und welche Rolle der Wirtschaftsakteur einnimmt. Quelle · Art. 2 and Art. 3

Wichtige Termine

  1. Richtlinie 2014/30/EU vom Europäischen Parlament und vom Rat als Neufassung der Richtlinie 2004/108/EG angenommen Quelle · title and signature block after Art. 47
  2. Inkrafttreten am zwanzigsten Tag nach der Veröffentlichung im ABl. L 96 vom 29. März 2014 Quelle · Art. 46
  3. Frist für die Mitgliedstaaten, die Rechtsvorschriften zur Umsetzung der operativen Artikel und der Anhänge II bis IV zu erlassen und zu veröffentlichen Quelle · Art. 44(1)
  4. Die nationalen Maßnahmen gelten, und die Artikel 1 und 2, die ersten Begriffsbestimmungen des Artikels 3, Artikel 5 Absätze 2 und 3, Artikel 6, Artikel 13, Artikel 19 Absatz 3 sowie Anhang I gelten unmittelbar; die Richtlinie 2004/108/EG wird aufgehoben; Betriebsmittel, die der alten Richtlinie entsprechen und vor diesem Tag in Verkehr gebracht wurden, dürfen weiterhin bereitgestellt oder in Betrieb genommen werden Quelle · Art. 43, Art. 44(1), Art. 45 and Art. 46
  5. Verordnung (EU) 2018/1139 in Kraft: die Ausnahme für die Luftfahrt in Artikel 2 Absatz 2 Buchstabe b wird neu gefasst, sodass nur noch Luftfahrtausrüstung ausgenommen ist, die unter die EASA-Grundverordnung fällt und ausschließlich für die Verwendung in der Luft bestimmt ist, einschließlich zertifizierter unbemannter Luftfahrzeuge auf geschützten Luftfahrtfrequenzen Quelle · Art. 2(2)(b) (M1)Quelle
  6. Richtlinie (EU) 2024/2749 in Kraft: die Notfallverfahren für den Binnenmarkt werden als Kapitel 5a (Artikel 40a bis 40c) eingefügt; Umsetzung bis zum 29. Mai 2026 Quelle · Art. 5, Art. 11 and Art. 12
  7. Die nationalen Maßnahmen zur Umsetzung der Notfallverfahren der Richtlinie (EU) 2024/2749 gelten Quelle · Art. 11(2)

Was Sie tun müssen

Pflichten nach Rolle

Hersteller (einschließlich Markeninhaber)15
  • Entwerfen und fertigen Sie Geräte nach dem Stand der Technik so, dass die von ihnen verursachten elektromagnetischen Störungen keinen Pegel erreichen, bei dem Funk-, Telekommunikations- oder andere Geräte nicht mehr bestimmungsgemäß betrieben werden können, und dass sie gegenüber den bei bestimmungsgemäßem Betrieb zu erwartenden Störungen so störfest sind, dass sie ohne unannehmbare Beeinträchtigung arbeiten. Art. 6, Art. 7(1) and Annex I, point 1
  • Führen Sie eine Bewertung der elektromagnetischen Verträglichkeit des Geräts anhand der einschlägigen Phänomene durch, die alle normalen bestimmungsgemäßen Betriebsbedingungen und jede als repräsentativ ermittelte Konfiguration abdeckt. Annex II, point 2
  • Erstellen Sie die technischen Unterlagen mit einer angemessenen Analyse und Bewertung der Risiken, den Entwurfs- und Fertigungszeichnungen, den angewandten harmonisierten Normen oder gewählten Lösungen, Berechnungen und Prüfberichten. Art. 7(2) and Annex II, point 3
  • Führen Sie die Konformitätsbewertung durch: Modul A interne Fertigungskontrolle nach Anhang II oder EU-Baumusterprüfung mit anschließender Konformität mit der Bauart nach Anhang III für einzelne oder alle Aspekte der wesentlichen Anforderungen. Art. 7(2) and Art. 14
  • Stellen Sie für jedes Gerätemodell die EU-Konformitätserklärung nach Anhang IV aus, übersetzt in die vom Mitgliedstaat verlangten Sprachen und, wenn mehrere Rechtsakte der Union gelten, als eine einzige Erklärung über alle Rechtsakte. Art. 7(2) and Art. 15
  • Halten Sie die technischen Unterlagen und die EU-Konformitätserklärung nach dem Inverkehrbringen des Geräts zehn Jahre lang für die Behörden bereit. Art. 7(3)
  • Sorgen Sie dafür, dass die Serienfertigung des Geräts konform bleibt, auch bei Änderungen an seinem Entwurf oder seinen Merkmalen und an den harmonisierten Normen oder technischen Spezifikationen, auf die sich die Konformitätserklärung stützt. Art. 7(4)
  • Versehen Sie das Gerät mit einer Typen-, Chargen- oder Seriennummer oder einem anderen Kennzeichen sowie mit Ihrem Namen, eingetragenen Handelsnamen oder Ihrer Handelsmarke und einer einzigen postalischen Kontaktanschrift oder, wenn Größe oder Art dies nicht zulassen, mit diesen Angaben auf der Verpackung oder in einem beigefügten Dokument, in einer für Endnutzer und Behörden verständlichen Sprache. Art. 7(5) and Art. 7(6)
  • Liefern Sie Anleitungen und die Informationen nach Artikel 18 in der vom Mitgliedstaat bestimmten Sprache: die besonderen Vorkehrungen für Zusammenbau, Installation, Wartung und Verwendung, die zur Erhaltung der Konformität nötig sind, einen deutlichen Hinweis — gegebenenfalls auch auf der Verpackung —, wenn die Konformität in Wohnbereichen nicht gewährleistet ist, sowie die Angaben für die bestimmungsgemäße Verwendung. Art. 7(7) and Art. 18
  • Bringen Sie die CE-Kennzeichnung sichtbar, lesbar und dauerhaft auf dem Gerät oder seinem Typenschild an oder, wenn das nicht möglich ist, auf der Verpackung und den Begleitunterlagen, vorbehaltlich der allgemeinen Grundsätze der Verordnung (EG) Nr. 765/2008. Art. 16 and Art. 17
  • Wenn Sie der Auffassung sind oder Grund zu der Annahme haben, dass ein von Ihnen in Verkehr gebrachtes Gerät nicht konform ist, stellen Sie die Konformität unverzüglich her, nehmen Sie das Gerät zurück oder rufen Sie es zurück und unterrichten Sie, wenn mit dem Gerät ein Risiko verbunden ist, die zuständigen Behörden der Mitgliedstaaten, in denen Sie es bereitgestellt haben, über die Nichtkonformität und die ergriffenen Korrekturmaßnahmen. Art. 7(8)
  • Stellen Sie auf begründetes Verlangen einer zuständigen nationalen Behörde alle Informationen und Unterlagen bereit, die zum Nachweis der Konformität des Geräts erforderlich sind, in Papierform oder elektronisch und in einer für die Behörde leicht verständlichen Sprache, und arbeiten Sie mit ihr bei Maßnahmen zur Beseitigung der von dem von Ihnen in Verkehr gebrachten Gerät ausgehenden Risiken zusammen. Art. 7(9)
  • Seien Sie in der Lage, den Marktüberwachungsbehörden zehn Jahre nach der Lieferung jeden Wirtschaftsakteur zu benennen, der Sie mit Geräten beliefert hat, und jeden Wirtschaftsakteur, den Sie damit beliefert haben. Art. 12
  • Weisen Sie bei Geräten, die ausschließlich zum Einbau in eine bestimmte ortsfeste Anlage bestimmt und im Übrigen nicht bereitgestellt werden, in den Begleitunterlagen die ortsfeste Anlage und ihre Merkmale der elektromagnetischen Verträglichkeit, die beim Einbau zu treffenden Vorkehrungen sowie Ihre Identität und Anschrift aus. Art. 19(1)
  • Die Artikel 6 bis 12 und 14 bis 18 gelten nicht zwingend für Geräte, die ausschließlich zum Einbau in eine bestimmte ortsfeste Anlage bestimmt und im Übrigen nicht bereitgestellt werden. Art. 19(1)
Bevollmächtigter oder für eine ortsfeste Anlage verantwortliche Person4
  • Handeln Sie als Bevollmächtigter nur auf der Grundlage eines schriftlichen Auftrags des Herstellers, der die von Ihnen wahrgenommenen Aufgaben festlegt. Art. 8(1) and Art. 8(2)
  • Halten Sie die EU-Konformitätserklärung und die technischen Unterlagen nach dem Inverkehrbringen des Geräts zehn Jahre lang für die nationalen Marktüberwachungsbehörden bereit. Art. 8(2)(a)
  • Stellen Sie auf begründetes Verlangen einer zuständigen nationalen Behörde alle Informationen und Unterlagen bereit, die zum Nachweis der Konformität des Geräts erforderlich sind, und arbeiten Sie mit den Behörden bei Maßnahmen zur Beseitigung der von den unter Ihren Auftrag fallenden Geräten ausgehenden Risiken zusammen. Art. 8(2)(b) and (c)
  • Der Auftrag kann weder die Entwurfs- und Fertigungspflicht nach Artikel 7 Absatz 1 noch die Erstellung der technischen Unterlagen umfassen; diese verbleiben beim Hersteller. Art. 8(1)
Einführer9
  • Bringen Sie nur konforme Geräte in Verkehr und prüfen Sie zuvor, ob der Hersteller die Konformitätsbewertung durchgeführt, die technischen Unterlagen erstellt, die CE-Kennzeichnung angebracht, die erforderlichen Dokumente beigefügt und die Angaben zu Identität und Anschrift aufgebracht hat; halten Sie nicht konforme Geräte zurück und unterrichten Sie den Hersteller und, wenn ein Risiko besteht, die Behörden. Art. 9(1) and Art. 9(2)
  • Geben Sie Ihren Namen, eingetragenen Handelsnamen oder Ihre Handelsmarke und eine postalische Kontaktanschrift auf dem Gerät oder, wenn das nicht möglich ist, auf der Verpackung oder in einem beigefügten Dokument an, in einer für Endnutzer und Behörden verständlichen Sprache. Art. 9(3)
  • Sorgen Sie dafür, dass dem Gerät Anleitungen und die Informationen nach Artikel 18 in der vom Mitgliedstaat bestimmten Sprache beiliegen. Art. 9(4)
  • Stellen Sie sicher, dass die Lager- und Transportbedingungen die Konformität des Geräts mit den wesentlichen Anforderungen nicht beeinträchtigen, solange es sich in Ihrer Verantwortung befindet. Art. 9(5)
  • Ergreifen Sie unverzüglich Korrekturmaßnahmen, wenn ein von Ihnen in Verkehr gebrachtes Gerät nicht konform ist, nehmen Sie es zurück oder rufen Sie es zurück und unterrichten Sie bei einem Risiko die zuständigen Behörden der betroffenen Mitgliedstaaten. Art. 9(6)
  • Halten Sie eine Abschrift der EU-Konformitätserklärung nach dem Inverkehrbringen des Geräts zehn Jahre lang für die Marktüberwachungsbehörden bereit und stellen Sie sicher, dass die technischen Unterlagen ihnen auf Verlangen vorgelegt werden können. Art. 9(7)
  • Stellen Sie auf begründetes Verlangen einer zuständigen nationalen Behörde alle Informationen und Unterlagen bereit, die zum Nachweis der Konformität des Geräts erforderlich sind, in einer für die Behörde leicht verständlichen Sprache, und arbeiten Sie mit ihr bei Maßnahmen zur Beseitigung der von dem von Ihnen in Verkehr gebrachten Gerät ausgehenden Risiken zusammen. Art. 9(8)
  • Seien Sie in der Lage, den Marktüberwachungsbehörden zehn Jahre nach der Lieferung jeden Wirtschaftsakteur zu benennen, der Sie mit Geräten beliefert hat, und jeden Wirtschaftsakteur, den Sie damit beliefert haben. Art. 12
  • Bringen Sie ein Gerät unter Ihrem eigenen Namen oder Ihrer eigenen Handelsmarke in Verkehr oder verändern Sie es so, dass die Konformität beeinträchtigt werden kann, treffen Sie die Herstellerpflichten nach Artikel 7. Art. 11
Händler (Groß- oder Einzelhandel)6
  • Handeln Sie mit der gebotenen Sorgfalt und prüfen Sie vor der Bereitstellung eines Geräts, ob es die CE-Kennzeichnung trägt, ob ihm die erforderlichen Dokumente sowie Anleitungen und die Informationen nach Artikel 18 in der Sprache des Mitgliedstaats beiliegen, in dem es verkauft wird, und ob Hersteller und Einführer ihre Angaben zu Identität und Anschrift aufgebracht haben; halten Sie nicht konforme Geräte zurück und unterrichten Sie den Hersteller oder Einführer und, wenn ein Risiko besteht, die Behörden. Art. 10(1) and Art. 10(2)
  • Stellen Sie sicher, dass Lager- und Transportbedingungen die Konformität mit den wesentlichen Anforderungen nicht beeinträchtigen. Art. 10(3)
  • Sorgen Sie dafür, dass bei einem von Ihnen bereitgestellten nicht konformen Gerät Korrekturmaßnahmen zur Herstellung der Konformität ergriffen werden, nehmen Sie es zurück oder rufen Sie es zurück und unterrichten Sie bei einem Risiko unverzüglich die zuständigen Behörden der betroffenen Mitgliedstaaten. Art. 10(4)
  • Stellen Sie auf begründetes Verlangen einer zuständigen nationalen Behörde alle Informationen und Unterlagen bereit, die zum Nachweis der Konformität des Geräts erforderlich sind, und arbeiten Sie mit ihr bei Maßnahmen zur Beseitigung der von dem von Ihnen bereitgestellten Gerät ausgehenden Risiken zusammen. Art. 10(5)
  • Seien Sie in der Lage, den Marktüberwachungsbehörden zehn Jahre nach der Lieferung jeden Wirtschaftsakteur zu benennen, der Sie mit Geräten beliefert hat, und jeden Wirtschaftsakteur, den Sie damit beliefert haben. Art. 12
  • Verkaufen Sie unter Ihrem eigenen Namen oder Ihrer eigenen Handelsmarke oder verändern Sie ein Gerät so, dass die Konformität beeinträchtigt werden kann, übernehmen Sie die Herstellerpflichten. Art. 11

EMV in einfachen Worten

Die Richtlinie über die elektromagnetische Verträglichkeit (EMV-Richtlinie), förmlich die Richtlinie 2014/30/EU, regelt die elektromagnetische Verträglichkeit von Betriebsmitteln. Sie soll das Funktionieren des Binnenmarkts sichern, indem sie von Betriebsmitteln ein angemessenes Niveau der elektromagnetischen Verträglichkeit verlangt (Art. 1) — definiert als die Fähigkeit eines Betriebsmittels, in seiner elektromagnetischen Umgebung zufriedenstellend zu arbeiten, ohne dabei selbst unannehmbare elektromagnetische Störungen anderer Betriebsmittel zu verursachen (Art. 3 Abs. 1 Nr. 4). Zwei wesentliche Anforderungen tragen die gesamte Richtlinie: Die Störaussendungen müssen unter dem Pegel bleiben, ab dem Funk-, Telekommunikations- oder andere Geräte nicht mehr bestimmungsgemäß arbeiten, und die Störfestigkeit muss hoch genug sein, damit das Betriebsmittel bei den im bestimmungsgemäßen Betrieb zu erwartenden Störungen ohne unannehmbare Beeinträchtigung weiterarbeitet (Anhang I Nummer 1).

Der Text von 2014 ist eine Neufassung der Richtlinie 2004/108/EG im Einklang mit dem Neuen Rechtsrahmen; er ergänzt die Pflichten der Wirtschaftsakteure, die Rückverfolgbarkeit und die Marktüberwachungsverfahren, die er mit der Niederspannungs- und der Funkanlagenrichtlinie teilt. Als Richtlinie wirkt sie über nationales Recht: Die Mitgliedstaaten mussten sie bis zum 19. April 2016 umsetzen und wenden sie seit dem 20. April 2016 an (Art. 44 und Art. 45).

Offizieller Text Lesen Sie die Richtlinie auf EUR-Lex: Richtlinie 2014/30/EU (CELEX 32014L0030) oder die konsolidierte Fassung vom 30. Mai 2026, die die Luftfahrt-Änderung und die Notfallverfahren für den Binnenmarkt enthält.

Anwendungsbereich

Die Richtlinie gilt für Betriebsmittel, also für Geräte und ortsfeste Anlagen (Art. 2 Abs. 1 und Art. 3 Abs. 1 Nr. 1). Ein Gerät ist jedes für den Endnutzer bestimmte fertige Gerät oder jede als funktionale Einheit auf dem Markt bereitgestellte Kombination solcher Geräte, die elektromagnetische Störungen verursachen kann oder deren Betrieb durch solche Störungen beeinträchtigt werden kann; Bauteile und Baugruppen, die zum Einbau durch den Endnutzer bestimmt sind, sowie mobile Anlagen, die dazu bestimmt sind, an verschiedene Orte gebracht und dort betrieben zu werden, gelten als Geräte (Art. 3 Abs. 1 Nr. 2 und Art. 3 Abs. 2). Eine ortsfeste Anlage ist eine bestimmte Kombination von Geräten und gegebenenfalls weiteren Einrichtungen, die zusammengebaut, installiert und dazu bestimmt sind, dauerhaft an einem vorbestimmten Ort betrieben zu werden (Art. 3 Abs. 1 Nr. 3).

Fünf Gruppen sind ausgenommen: Funkanlagen, die die Funkanlagenrichtlinie mit einer eigenen EMV-Anforderung erfasst; Luftfahrtausrüstung im Anwendungsbereich der Verordnung (EU) 2018/1139, die ausschließlich für die Verwendung in der Luft bestimmt ist; nicht auf dem Markt bereitgestellte Funkanlagen für Funkamateure; Betriebsmittel, die aufgrund ihrer physikalischen Eigenschaften von vornherein keine Störaussendungen oberhalb der zulässigen Werte verursachen können und gegenüber den Störungen ihres bestimmungsgemäßen Betriebs unempfindlich sind; und kundenspezifisch gefertigte Bausätze zur Bewertung für Forschung und Entwicklung (Art. 2 Abs. 2; Richtlinie 2014/53/EU, Art. 3 Abs. 1 Buchst. b). Legen andere Rechtsvorschriften der Union die wesentlichen Anforderungen für bestimmte Betriebsmittel genauer fest, gilt die Richtlinie für diese Betriebsmittel insoweit nicht mehr (Art. 2 Abs. 3); Rechtsvorschriften über die Sicherheit von Betriebsmitteln bleiben unberührt (Art. 2 Abs. 4).

Die Pflichten treffen die Wirtschaftsakteure: Hersteller, Bevollmächtigte, Einführer und Händler (Art. 3 Abs. 1 Nr. 15); für ortsfeste Anlagen bestimmen die Mitgliedstaaten die verantwortliche Person (Art. 19 Abs. 3). Hersteller ist, wer ein Gerät herstellt oder entwickeln beziehungsweise herstellen lässt und es unter eigenem Namen oder eigener Handelsmarke vermarktet (Art. 3 Abs. 1 Nr. 11); ein Einführer oder Händler, der unter eigener Marke verkauft oder ein Gerät so verändert, dass die Konformität beeinträchtigt werden kann, übernimmt die Herstellerpflichten (Art. 11).

Was Sie tun müssen

Wesentliche Anforderungen und harmonisierte Normen

Betriebsmittel müssen die wesentlichen Anforderungen des Anhangs I erfüllen (Art. 6): Störaussendungen unterhalb des Pegels, ab dem andere Geräte nicht mehr bestimmungsgemäß arbeiten können, und eine Störfestigkeit, die den Betrieb ohne unannehmbare Beeinträchtigung erlaubt — beides gemessen am Stand der Technik. Eine ortsfeste Anlage muss darüber hinaus unter Anwendung der anerkannten Regeln der Technik und unter Beachtung der Angaben zur bestimmungsgemäßen Verwendung ihrer Komponenten installiert werden (Anhang I Nummer 2). Bei Betriebsmitteln, die harmonisierten Normen oder Teilen davon entsprechen, deren Fundstellen im Amtsblatt veröffentlicht sind, wird die Konformität mit den von diesen Normen abgedeckten Anforderungen vermutet (Art. 13). Die Mitgliedstaaten dürfen weiterhin besondere Maßnahmen treffen, um ein EMV-Problem an einem bestimmten Standort zu beheben oder öffentliche Telekommunikationsnetze und sicherheitsrelevante Stationen zu schützen; sie müssen sie der Kommission mitteilen (Art. 5 Abs. 2).

Konformitätsbewertung, technische Unterlagen und CE-Kennzeichnung

Die Konformität eines Geräts wird entweder mit Modul A interne Fertigungskontrolle nach Anhang II oder mit der EU-Baumusterprüfung und anschließender Konformität mit der Bauart auf der Grundlage einer internen Fertigungskontrolle nach Anhang III nachgewiesen; der Hersteller darf den Weg über die notifizierte Stelle auf einzelne Aspekte der wesentlichen Anforderungen beschränken und für die übrigen Modul A anwenden (Art. 14). Unter Modul A führt der Hersteller eine Bewertung der elektromagnetischen Verträglichkeit des Geräts anhand der einschlägigen Phänomene durch, die alle normalen bestimmungsgemäßen Betriebsbedingungen und jede als repräsentativ ermittelte Konfiguration abdeckt (Anhang II Nummer 2), erstellt technische Unterlagen mit Risikoanalyse, Zeichnungen, den angewandten Normen oder gewählten Lösungen, Berechnungen und Prüfberichten (Anhang II Nummer 3), hält die Fertigung konform (Anhang II Nummer 4), bringt an jedem Stück die CE-Kennzeichnung an und stellt für das Gerätemodell eine schriftliche EU-Konformitätserklärung aus, die er mit den Unterlagen zehn Jahre lang aufbewahrt (Anhang II Nummer 5).

Die EU-Konformitätserklärung folgt Anhang IV, wird in die vom Mitgliedstaat verlangten Sprachen übersetzt, aktuell gehalten und, wenn mehrere Rechtsakte der Union eine Erklärung verlangen, als eine einzige Erklärung über alle Rechtsakte ausgestellt (Art. 15). Die CE-Kennzeichnung unterliegt den allgemeinen Grundsätzen der Verordnung (EG) Nr. 765/2008 und wird vor dem Inverkehrbringen sichtbar, lesbar und dauerhaft auf dem Gerät oder seinem Typenschild angebracht oder, wenn die Art des Geräts das nicht zulässt, auf der Verpackung und den Begleitunterlagen (Art. 16 und Art. 17).

Informationen, Anleitungen und Rückverfolgbarkeit

Das Gerät trägt eine Typen-, Chargen- oder Seriennummer sowie den Namen und die einzige postalische Kontaktanschrift des Herstellers; Einführer ergänzen ihre eigenen Angaben (Art. 7 Abs. 5 und 6 sowie Art. 9 Abs. 3). Die Anleitungen in der vom Mitgliedstaat bestimmten Sprache müssen die besonderen Vorkehrungen nennen, die beim Zusammenbau, bei der Installation, Wartung und Verwendung zu treffen sind, damit das Gerät konform bleibt, die Angaben für die bestimmungsgemäße Verwendung enthalten und, wenn die Konformität in Wohnbereichen nicht gewährleistet ist, deutlich auf diese Einschränkung hinweisen — gegebenenfalls auch auf der Verpackung (Art. 7 Abs. 7 und Art. 18). Alle Wirtschaftsakteure benennen ihre Lieferanten und Abnehmer zehn Jahre lang (Art. 12).

Ortsfeste Anlagen

Auf dem Markt bereitgestellte Geräte, die in eine ortsfeste Anlage eingebaut werden können, müssen als Geräte konform sein. Für Geräte, die zum Einbau in eine bestimmte ortsfeste Anlage bestimmt und im Übrigen nicht bereitgestellt werden, gelten die Artikel 6 bis 12 und 14 bis 18 nicht zwingend, sofern die Unterlagen die Anlage und ihre EMV-Merkmale, die beim Einbau zu treffenden Vorkehrungen und die Angaben zu Hersteller und Einführer ausweisen (Art. 19 Abs. 1). Die für die Anlage angewandten anerkannten Regeln der Technik werden dokumentiert; die verantwortliche Person hält die Unterlagen für die nationalen Behörden bereit, solange die Anlage betrieben wird. Bei Hinweisen auf eine Nichtkonformität, insbesondere bei Beschwerden über Störungen, können die zuständigen Behörden Nachweise der Konformität verlangen, eine Bewertung einleiten und Maßnahmen zur Herstellung der Konformität anordnen (Art. 19 Abs. 2).

Pflichten nach Rolle

Hersteller entwerfen und fertigen nach den wesentlichen Anforderungen, bewerten, dokumentieren und erklären die Konformität, bringen die CE-Kennzeichnung an, bewahren die Unterlagen zehn Jahre lang auf, halten die Serienfertigung konform, versehen das Gerät mit einem Kennzeichen sowie Namen und Anschrift, liefern Anleitungen und die Informationen nach Artikel 18, ergreifen Korrekturmaßnahmen, unterrichten die Behörden über Risiken und arbeiten auf Verlangen mit (Art. 7). Bevollmächtigte handeln auf der Grundlage eines Auftrags, der mindestens das Bereithalten der Unterlagen und die Zusammenarbeit mit den Behörden umfassen muss und weder den Entwurf noch die Erstellung der Unterlagen übernehmen kann (Art. 8). Einführer bringen nur konforme Geräte in Verkehr, prüfen die Arbeit des Herstellers, ergänzen ihren eigenen Namen und ihre Anschrift, sorgen für Anleitungen in der verlangten Sprache, schützen das Gerät bei Lagerung und Transport, ergreifen Korrekturmaßnahmen und bewahren die Erklärung zehn Jahre lang auf (Art. 9). Händler prüfen vor der Bereitstellung CE-Kennzeichnung, Dokumente, Sprache und Kennzeichnungen, schützen das Gerät bei Lagerung und Transport und sorgen dafür, dass Korrekturmaßnahmen ergriffen werden (Art. 10). Einführer und Händler, die unter eigener Marke verkaufen oder Geräte verändern, werden zu Herstellern (Art. 11).

Notfallverfahren ab dem 30. Mai 2026

Die Richtlinie (EU) 2024/2749 hat Kapitel 5a eingefügt. Die Artikel 40b und 40c gelten nur für Geräte, die als krisenrelevante Waren eingestuft sind, nur solange ein Notfallmodus für den Binnenmarkt nach der Verordnung (EU) 2024/2747 aktiviert ist, und erst nachdem die Kommission den entsprechenden Durchführungsrechtsakt erlassen hat (Art. 40a). In einem solchen Zeitraum kann die Kommission Normen listen oder gemeinsame Spezifikationen festlegen, die eine Konformitätsvermutung begründen, wenn harmonisierte Normen fehlen oder nicht angewandt werden können; die Mitgliedstaaten überwachen die gelisteten Geräte vorrangig und leisten einander Amtshilfe (Art. 40b und Art. 40c).

Durchsetzung und Sanktionen

Die Marktüberwachung richtet sich nach der Verordnung (EU) 2019/1020 (Artikel 37 der Richtlinie verweist auf die Verordnung (EG) Nr. 765/2008, deren Marktüberwachungskapitel jene Verordnung am 16. Juli 2021 ersetzt hat). Hat eine Behörde hinreichenden Grund zu der Annahme, dass ein Gerät ein Risiko für die von der Richtlinie geschützten öffentlichen Interessen darstellt, bewertet sie das Gerät, verlangt Korrekturmaßnahmen, Rücknahme oder Rückruf innerhalb einer dem Risiko angemessenen Frist und verbietet oder beschränkt, wenn der Wirtschaftsakteur nicht handelt, die Bereitstellung, nimmt das Gerät zurück oder ruft es zurück und unterrichtet die Kommission und die übrigen Mitgliedstaaten (Art. 38). Über strittige nationale Maßnahmen entscheidet die Kommission im Schutzklauselverfahren der Union (Art. 39). Formale Nichtkonformität — etwa eine fehlende oder falsch angebrachte CE-Kennzeichnung, eine fehlende oder unzutreffende Erklärung, unvollständige technische Unterlagen oder fehlende Angaben zu Identität und Anschrift — ist zu beenden und führt andernfalls zu Beschränkung, Verbot, Rücknahme oder Rückruf (Art. 40); nicht konforme ortsfeste Anlagen werden durch die von der zuständigen Behörde angeordneten Maßnahmen in Konformität gebracht (Art. 19 Abs. 2).

Die Sanktionen werden national festgelegt: Die Mitgliedstaaten sehen für Verstöße gegen ihre Umsetzungsvorschriften wirksame, verhältnismäßige und abschreckende Sanktionen vor, die bei schweren Verstößen auch strafrechtliche Sanktionen umfassen können (Art. 42). In Dänemark ist die Richtlinie durch das Gesetz über Funkanlagen und elektromagnetische Verträglichkeit (lovbekendtgørelse nr. 958 vom 22. Juni 2022) und die dänische Ausführungsverordnung nr. 1107 vom 6. November 2019 umgesetzt; Sikkerhedsstyrelsen, seit Januar 2026 eine Abteilung der Erhvervsstyrelsen (der dänischen Wirtschaftsbehörde) mit dem Namen Markedsovervågning, kontrolliert die Produkte im Auftrag der Styrelsen for Dataforsyning og Infrastruktur, die die fachliche Zuständigkeit trägt.

So hilft Conphora

Conphora verfolgt die EMV-Richtlinie und ihre harmonisierten Normen und gleicht Ihre Produkte mit den Anforderungen an Störaussendung und Störfestigkeit ab. Die Plattform markiert Lücken in der Bewertung der elektromagnetischen Verträglichkeit, in den technischen Unterlagen, in der EU-Konformitätserklärung und bei den Kennzeichnungen, bevor daraus Durchsetzungsprobleme werden. Sie hilft Ihnen, die Unterlagen und die Zehnjahresnachweise aufzubauen und vorzuhalten, verbindet die EMV-Erklärung mit der Erklärung nach der Niederspannungsrichtlinie und den weiteren Erklärungen, die dasselbe Produkt braucht, und benachrichtigt Sie, wenn sich eine Norm oder die Richtlinie ändert.

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Quellen

Dieser Leitfaden dient der allgemeinen Information und stellt keine Rechtsberatung dar.

Sanktionen

Durchgesetzt durch Die nationalen Marktüberwachungsbehörden setzen die Gesetze zur Umsetzung der Richtlinie mit den Befugnissen der Verordnung (EU) 2019/1020 durch, die seit dem 16. Juli 2021 an die Stelle des Marktüberwachungskapitels der von der Richtlinie zitierten Verordnung (EG) Nr. 765/2008 getreten ist; in Dänemark kontrolliert Sikkerhedsstyrelsen (seit Januar 2026 die Abteilung Markedsovervågning der Erhvervsstyrelsen) die Geräte im Auftrag der Styrelsen for Dataforsyning og Infrastruktur, die die fachliche Zuständigkeit trägt, auf Grundlage des dänischen Gesetzes über Funkanlagen und elektromagnetische Verträglichkeit. Zum Instrumentarium gehören Abhilfemaßnahmen innerhalb einer gesetzten Frist, das Verbot oder die Beschränkung der Bereitstellung, Rücknahme oder Rückruf, Anordnungen zur Beendigung formaler Nichtkonformität wie einer fehlenden CE-Kennzeichnung oder Konformitätserklärung, Maßnahmen gegen nicht konforme ortsfeste Anlagen sowie nationale Sanktionen, die wirksam, verhältnismäßig und abschreckend sein müssen und bei schweren Verstößen auch strafrechtliche Sanktionen umfassen können.

Die Mitgliedstaaten legen die Sanktionen für Verstöße von Wirtschaftsakteuren gegen ihre nationalen Umsetzungsvorschriften fest; die Sanktionen müssen wirksam, verhältnismäßig und abschreckend sein und können bei schweren Verstößen auch strafrechtliche Sanktionen umfassen. Die Marktüberwachungsbehörden bewerten Geräte, die ein Risiko für die von der Richtlinie geschützten öffentlichen Interessen darstellen, verlangen Korrekturmaßnahmen, Rücknahme oder Rückruf innerhalb einer dem Risiko angemessenen Frist und verbieten oder beschränken die Bereitstellung, nehmen das Gerät zurück oder rufen es zurück und unterrichten die Kommission und die übrigen Mitgliedstaaten, wenn der Wirtschaftsakteur untätig bleibt. Formale Nichtkonformität — etwa eine fehlende oder falsch angebrachte CE-Kennzeichnung, eine fehlende oder unzutreffende EU-Konformitätserklärung, unvollständige technische Unterlagen oder fehlende Angaben zu Identität und Anschrift — ist zu beenden und führt andernfalls zu Beschränkung, Verbot, Rücknahme oder Rückruf; die zuständigen Behörden können bei ortsfesten Anlagen Nachweise der Konformität verlangen und Maßnahmen zur Herstellung der Konformität anordnen. In Dänemark ist die Richtlinie durch das Gesetz über Funkanlagen und elektromagnetische Verträglichkeit (lovbekendtgørelse nr. 958 vom 22. Juni 2022) und die dänische Ausführungsverordnung nr. 1107 vom 6. November 2019 umgesetzt; Sikkerhedsstyrelsen, seit Januar 2026 eine Abteilung der Erhvervsstyrelsen mit dem Namen Markedsovervågning, kontrolliert die Produkte im Auftrag der Styrelsen for Dataforsyning og Infrastruktur.

Quelle · Art. 42, Art. 38, Art. 40 and Art. 19(2)QuelleQuelle

Was sich geändert hat

Inkrafttreten, Änderungen und Compliance-Radar-Einträge für EMC, neueste zuerst.

  1. Gilt

    Notfallverfahren für krisenrelevante Geräte gelten

    Die nationalen Maßnahmen zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2024/2749 gelten: Die Artikel 40a bis 40c erlauben es der Kommission, Normen zu listen oder gemeinsame Spezifikationen festzulegen, die eine Konformitätsvermutung begründen, und verlangen eine vorrangige Marktüberwachung sowie Amtshilfe für Geräte, die als krisenrelevante Waren eingestuft sind, solange ein Notfallmodus für den Binnenmarkt nach der Verordnung (EU) 2024/2747 aktiviert ist.

    Quelle · Art. 5 and Art. 11Quelle · Art. 40a
  2. Änderung

    Richtlinie (EU) 2024/2749 in Kraft: Notfallverfahren für den Binnenmarkt

    Die Änderungsrichtlinie vom 9. Oktober 2024, veröffentlicht am 8. November 2024, ergänzt die Begriffsbestimmungen für krisenrelevante Waren und den Notfallmodus für den Binnenmarkt, fügt Kapitel 5a (Artikel 40a bis 40c) ein und ergänzt das Prüfverfahren in Artikel 41 Absatz 2a; die Mitgliedstaaten mussten bis zum 29. Mai 2026 umsetzen und wenden die Maßnahmen ab dem 30. Mai 2026 an.

    Quelle · Art. 5, Art. 11 and Art. 12
  3. Änderung

    Verordnung (EU) 2018/1139 fasst die Ausnahme für die Luftfahrt neu

    Die EASA-Grundverordnung hat Artikel 2 Absatz 2 Buchstabe b so ersetzt, dass nur noch Luftfahrtausrüstung in ihrem Anwendungsbereich, die ausschließlich für die Verwendung in der Luft bestimmt ist, von der Richtlinie ausgenommen ist, einschließlich zertifizierter unbemannter Luftfahrzeuge, die auf geschützten Luftfahrtfrequenzen betrieben werden.

    Quelle · Art. 2(2)(b) (M1)Quelle
  4. Gilt

    Richtlinie 2014/30/EU gilt; Richtlinie 2004/108/EG aufgehoben

    Die Mitgliedstaaten wenden ihre Umsetzungsmaßnahmen seit dem 20. April 2016 an, die unmittelbar geltenden Artikel und Anhang I gelten seit demselben Tag, und die Richtlinie 2004/108/EG ist aufgehoben; Betriebsmittel, die der alten Richtlinie entsprechen und vor dem 20. April 2016 in Verkehr gebracht wurden, dürfen weiterhin bereitgestellt oder in Betrieb genommen werden.

    Quelle · Art. 43, Art. 44, Art. 45 and Art. 46
  5. In Kraft

    Richtlinie 2014/30/EU tritt in Kraft

    Am 26. Februar 2014 als Neufassung der Richtlinie 2004/108/EG im Einklang mit dem Neuen Rechtsrahmen angenommen und am 29. März 2014 im ABl. L 96 veröffentlicht, trat die Richtlinie am zwanzigsten Tag nach der Veröffentlichung in Kraft; die Mitgliedstaaten hatten bis zum 19. April 2016 Zeit für die Umsetzung.

    Quelle · Art. 44(1) and Art. 46

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Häufige Fragen zu EMC

Seit wann gilt die EMV-Richtlinie 2014/30/EU?

Die Neufassung wurde am 26. Februar 2014 angenommen, am 29. März 2014 im Amtsblatt veröffentlicht und trat am 18. April 2014 in Kraft. Die Mitgliedstaaten mussten sie bis zum 19. April 2016 umsetzen und wenden ihre Vorschriften seit dem 20. April 2016 an, als die Richtlinie 2004/108/EG aufgehoben wurde. Betriebsmittel, die der alten Richtlinie entsprechen und vor dem 20. April 2016 in Verkehr gebracht wurden, dürfen weiterhin bereitgestellt und in Betrieb genommen werden.

Quelle · Art. 43, Art. 44, Art. 45 and Art. 46
Was sind die wesentlichen EMV-Anforderungen?

Betriebsmittel müssen nach dem Stand der Technik so entworfen und gefertigt sein, dass die von ihnen verursachten elektromagnetischen Störungen keinen Pegel erreichen, bei dem Funk- und Telekommunikationsgeräte oder andere Geräte nicht mehr bestimmungsgemäß betrieben werden können, und dass sie gegenüber den bei bestimmungsgemäßem Betrieb zu erwartenden Störungen so störfest sind, dass sie ohne unannehmbare Beeinträchtigung arbeiten. Eine ortsfeste Anlage muss darüber hinaus unter Anwendung der anerkannten Regeln der Technik und unter Beachtung der Angaben zur bestimmungsgemäßen Verwendung ihrer Komponenten installiert werden.

Quelle · Art. 6 and Annex I
Gilt die EMV-Richtlinie für Produkte mit WLAN oder Bluetooth?

Nein. Funkanlagen sind von der EMV-Richtlinie ausgenommen; die Funkanlagenrichtlinie 2014/53/EU verlangt jedoch als eine ihrer wesentlichen Anforderungen ein angemessenes Niveau der elektromagnetischen Verträglichkeit im Sinne der EMV-Richtlinie. Dieselbe Leistung bei Störaussendung und Störfestigkeit wird daher über den Weg der RED bewertet und von der RED-Konformitätserklärung abgedeckt.

Quelle · Art. 2(2)(a)Quelle · Art. 3(1)(b)
Brauche ich für die EMV eine notifizierte Stelle?

Nein. Der Hersteller kann stets Modul A interne Fertigungskontrolle nach Anhang II anwenden und die Bewertung der elektromagnetischen Verträglichkeit selbst durchführen. Die EU-Baumusterprüfung durch eine notifizierte Stelle mit anschließender Konformität mit der Bauart nach Anhang III ist eine Möglichkeit, die der Hersteller für einzelne oder alle Aspekte der wesentlichen Anforderungen wählen kann, etwa wenn keine harmonisierte Norm das Gerät abdeckt.

Quelle · Art. 14, Annex II and Annex III
Wie werden ortsfeste Anlagen behandelt?

Eine ortsfeste Anlage ist eine bestimmte Kombination von Geräten und gegebenenfalls weiteren Einrichtungen, die zusammengebaut, installiert und dazu bestimmt sind, dauerhaft an einem vorbestimmten Ort betrieben zu werden. Sie muss die wesentlichen Anforderungen erfüllen und unter Anwendung der anerkannten Regeln der Technik installiert werden, die dokumentiert und von der verantwortlichen Person bereitgehalten werden, solange die Anlage betrieben wird; eine EU-Konformitätserklärung oder CE-Kennzeichnung trägt sie jedoch nicht. Auf dem Markt bereitgestellte Geräte, die in eine ortsfeste Anlage eingebaut werden können, müssen als Geräte konform sein; für Geräte, die ausschließlich für eine bestimmte ortsfeste Anlage bestimmt und im Übrigen nicht bereitgestellt werden, gelten die Artikel 6 bis 12 und 14 bis 18 nicht zwingend, sofern die Unterlagen die Anlage, ihre EMV-Merkmale und die beim Einbau zu treffenden Vorkehrungen ausweisen und die Angaben zu Hersteller und Einführer enthalten (Art. 19 Abs. 1). Die Behörden können Nachweise der Konformität verlangen, wenn Beschwerden auf Störungen hindeuten.

Quelle · Art. 3(1), point (3), Art. 19 and Annex I, point 2
Welche Informationen müssen dem Gerät beiliegen?

Anleitungen in der vom Mitgliedstaat bestimmten Sprache mit den besonderen Vorkehrungen für Zusammenbau, Installation, Wartung und Verwendung, die die Konformität erhalten, mit den Angaben für die bestimmungsgemäße Verwendung und, wenn die Konformität mit den Anforderungen an Störaussendung und Störfestigkeit in Wohnbereichen nicht gewährleistet ist, mit einem deutlichen Hinweis auf diese Einschränkung, gegebenenfalls auch auf der Verpackung. Das Gerät selbst trägt die CE-Kennzeichnung, eine Typen-, Chargen- oder Seriennummer sowie Name und postalische Anschrift von Hersteller und Einführer.

Quelle · Art. 7(5) to Art. 7(7), Art. 9(3), Art. 17 and Art. 18
Wie lange muss ich die technischen Unterlagen und die Rückverfolgbarkeitsnachweise aufbewahren?

Hersteller bewahren die technischen Unterlagen und die EU-Konformitätserklärung zehn Jahre nach dem Inverkehrbringen des Geräts auf, Bevollmächtigte halten beides denselben Zeitraum für die Behörden bereit, und Einführer bewahren eine Abschrift der Erklärung zehn Jahre lang auf und stellen sicher, dass die Unterlagen vorgelegt werden können. Alle Wirtschaftsakteure müssen zehn Jahre nach der Lieferung benennen können, wer sie beliefert hat und wen sie beliefert haben; die Unterlagen zu ortsfesten Anlagen werden aufbewahrt, solange die Anlage betrieben wird.

Quelle · Art. 7(3), Art. 8(2), Art. 9(7), Art. 12 and Art. 19(1)

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Quellen

  1. Richtlinie 2014/30/EU über die elektromagnetische Verträglichkeit, konsolidierte Fassung vom 30. Mai 2026 (EUR-Lex) https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:02014L0030-20260530
  2. Richtlinie 2014/30/EU in der im ABl. L 96 vom 29. März 2014 veröffentlichten Fassung (EUR-Lex) https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:32014L0030
  3. Dokumentinformationen, Daten und Verknüpfungen zu CELEX 32014L0030 (EUR-Lex) https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/ALL/?uri=CELEX:32014L0030
  4. Richtlinie (EU) 2024/2749 über Notfallverfahren für die Konformitätsbewertung und die Marktüberwachung von Produkten (EUR-Lex) https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:32024L2749
  5. Verordnung (EU) 2018/1139 über gemeinsame Vorschriften für die Zivilluftfahrt, zur Änderung der Richtlinien 2014/30/EU und 2014/53/EU (EUR-Lex) https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/ALL/?uri=CELEX:32018R1139
  6. Richtlinie 2014/53/EU über Funkanlagen, Artikel 3 Absatz 1 Buchstabe b zur elektromagnetischen Verträglichkeit (EUR-Lex) https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:32014L0053
  7. Verordnung (EG) Nr. 765/2008 über Akkreditierung und Marktüberwachung (EUR-Lex) https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:32008R0765
  8. Richtlinie über die elektromagnetische Verträglichkeit (Europäische Kommission, GD GROW) https://single-market-economy.ec.europa.eu/sectors/electrical-and-electronic-engineering-industries-eei/electromagnetic-compatibility-emc-directive_en
  9. Kontrol med EMC og RED (Sikkerhedsstyrelsen) https://www.sik.dk/erhverv/produkter/el-produkter/vejledninger/redemc/kontrol-emc-og-red
  10. Sikkerhedsstyrelsen, seit Januar 2026 Teil der Erhvervsstyrelsen (Sikkerhedsstyrelsen) https://www.sik.dk/sikkerhedsstyrelsen-del-erhvervsstyrelsen

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24. September 2026
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Diese Seite zitieren
Conphora (2026). EMC: EMV-Richtlinie (Richtlinie 2014/30/EU), erklärt. Abgerufen am 17. Oktober 2026 von https://www.conphora.com/de/eu-verordnungen/emc/
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