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TexR Labelling & Packaging 12 min

TexR: Textilkennzeichnungsverordnung (Verordnung (EU) Nr. 1007/2011), erklärt

Die TexR-Verordnung legt die zulässigen Faserbezeichnungen fest und verlangt für jedes Textilerzeugnis in der EU ein Etikett mit allen Fasern und ihren Anteilen, eine Pflicht für Hersteller, Einführer und umetikettierende Händler. Sie gilt seit 8. Mai 2012 anstelle der Richtlinien 73/44/EWG, 96/73/EG und 2008/121/EG; zuletzt wurde die Faserliste 2018 um Polyacrylat erweitert.

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Überprüft am 24. September 2026 von Conphora compliance team · Nächste Überprüfung 14. März 2027 · Keine Rechtsberatung

Für wen es gilt

Erfasst vom Rechtsakt

  • Textilerzeugnisse, das heißt jedes rohe, teilverarbeitete, verarbeitete, halbfertige, fertige, halbkonfektionierte oder konfektionierte Erzeugnis, das ausschließlich aus Textilfasern besteht, wenn es auf dem Unionsmarkt bereitgestellt wird: Bekleidung, Heimtextilien, Gewebe, Garne und konfektionierte Waren
  • Erzeugnisse mit einem Gewichtsanteil von mindestens 80 % Textilfasern, die wie Textilerzeugnisse behandelt werden
  • Möbel-, Schirm- und Sonnenschirmbezüge mit einem Gewichtsanteil von mindestens 80 % Textilbestandteilen, sowie die Textilbestandteile der obersten Schicht mehrschichtiger Bodenbeläge, von Matratzenbezügen und von Bezügen von Campingartikeln, soweit diese mindestens 80 Gewichtsprozent dieser Schicht oder dieses Bezugs ausmachen
  • In andere Erzeugnisse eingearbeitete Textilien, die einen integralen Bestandteil davon bilden, sofern ihre Zusammensetzung angegeben ist
  • Textilerzeugnisse mit nichttextilen Teilen tierischen Ursprungs wie Leder, Pelz, Horn oder Knochen, die den Hinweis Enthält nichttextile Teile tierischen Ursprungs tragen müssen
  • Die Wirtschaftsakteure in der Kette: Hersteller, Einführer und Händler, sowie jeder Händler, der umetikettiert oder unter eigenem Namen oder eigener Marke verkauft

Abgeleitete und nachgelagerte Produkte

  • Nur die 50 in Anhang I aufgeführten Faserbezeichnungen dürfen auf Etiketten und Kennzeichnungen verwendet werden, und jede Bezeichnung ist Fasern vorbehalten, die ihrer Beschreibung entsprechen; ein Warenzeichen oder Firmenname, der eine Bezeichnung aus Anhang I enthält, oder eine damit verwechselbare Bezeichnung, muss unmittelbar vor oder nach der Angabe der Faserzusammensetzung stehen (Art. 5 und Art. 16 Abs. 2)
  • Erzeugnisse ohne eine Anhang-I-Bezeichnung für eine ihrer Fasern können diese Faser als sonstige Fasern mit ihrem Anteil angeben, und jeder Hersteller kann bei der Kommission mit einer technischen Unterlage nach Anhang II eine neue Faserbezeichnung beantragen (Art. 6 und Art. 9 Abs. 5)
  • Werden Erzeugnisse an Wirtschaftsakteure innerhalb der Lieferkette oder an einen öffentlichen Auftraggeber geliefert, kann das Etikett oder die Kennzeichnung durch Begleitpapiere ersetzt oder ergänzt werden, die die Faserbezeichnungen und die Zusammensetzung ohne Abkürzungen angeben (Art. 14 Abs. 2 und 14 Abs. 3)
  • Die Zusammensetzung muss dem Verbraucher vor dem Kauf in Katalogen, Werbeschriften, auf Verpackungen, Etiketten und Kennzeichnungen erkennbar sein, auch bei elektronisch abgewickeltem Kauf (Art. 16 Abs. 1)
  • Das Etikett oder die Kennzeichnung muss in der Amtssprache oder den Amtssprachen des Mitgliedstaats abgefasst sein, in dem das Erzeugnis dem Verbraucher bereitgestellt wird, sofern dieser Mitgliedstaat nichts anderes vorsieht; Dänemark verlangt Dänisch nach der Bekendtgørelse nr. 1046 af 28. maj 2021, § 16 (Art. 16 Abs. 3)
  • Marktüberwachungsprüfungen verwenden die Analysemethoden des Anhangs VIII, lassen die in Anhang VII genannten Bestandteile außer Acht und wenden die vereinbarten Zuschläge des Anhangs IX an, mit einer Fertigungstoleranz von 3 % und einer Fremdfasertoleranz von 2 %, oder 5 % für krempelte Erzeugnisse (Art. 19 und Art. 20)

Rollen nach dem Rechtsakt

Hersteller (einschließlich Markeninhaber und Umetikettierer)

Jede natürliche oder juristische Person, die ein Erzeugnis herstellt oder entwerfen oder herstellen lässt und dieses Erzeugnis unter ihrem Namen oder ihrer Marke vermarktet, im Sinne des Art. 2 Nr. 3 der Verordnung (EG) Nr. 765/2008, angewendet durch Art. 3 Abs. 2; ein Händler gilt als Hersteller, wenn er ein Erzeugnis unter eigenem Namen oder eigener Marke in Verkehr bringt, das Etikett selbst anbringt oder dessen Inhalt ändert.

Quelle · Art. 3 Abs. 2 und Art. 15 Abs. 2Quelle · Art. 2 Nr. 3
Einführer

Jede in der Union niedergelassene natürliche oder juristische Person, die ein Erzeugnis aus einem Drittland auf dem Unionsmarkt in Verkehr bringt, im Sinne des Art. 2 Nr. 5 der Verordnung (EG) Nr. 765/2008, angewendet durch Art. 3 Abs. 2; ist der Hersteller nicht in der Union niedergelassen, muss der Einführer die Bereitstellung des Etiketts oder der Kennzeichnung und die Richtigkeit der darauf enthaltenen Angaben sicherstellen.

Quelle · Art. 3 Abs. 2 und Art. 15 Abs. 1Quelle · Art. 2 Nr. 5
Händler (Großhändler, Einzelhändler oder Online-Shop)

Jede natürliche oder juristische Person in der Lieferkette, mit Ausnahme des Herstellers oder des Einführers, die ein Erzeugnis auf dem Markt bereitstellt, im Sinne des Art. 2 Nr. 6 der Verordnung (EG) Nr. 765/2008, angewendet durch Art. 3 Abs. 2; der Händler muss sicherstellen, dass Textilerzeugnisse bei der Bereitstellung die von der Verordnung vorgeschriebene Etikettierung oder Kennzeichnung tragen.

Quelle · Art. 3 Abs. 2 und Art. 15 Abs. 3Quelle · Art. 2 Nr. 6
Anderer Wirtschaftsakteur (Bevollmächtigter, Business-to-Business-Lieferant, öffentlicher Auftraggeber)

Wirtschaftsakteure sind der Hersteller, der Bevollmächtigte, der Einführer und der Händler nach Art. 2 Nr. 7 der Verordnung (EG) Nr. 765/2008, angewendet durch Art. 3 Abs. 2; bewegen sich Erzeugnisse zwischen Wirtschaftsakteuren der Lieferkette oder werden sie im Rahmen eines öffentlichen Auftrags geliefert, kann das Etikett oder die Kennzeichnung durch Begleitpapiere ersetzt oder ergänzt werden, und jeder Akteur muss dafür sorgen, dass andere Angaben nicht mit den Faserbezeichnungen und Zusammensetzungsangaben verwechselt werden können.

Quelle · Art. 3 Abs. 2, Art. 14 Abs. 2 und Art. 15 Abs. 4Quelle · Art. 2 Nr. 7

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Die Regeln hinter diesem Check
  1. Erzeugnis mit weniger als 80 Gewichtsprozent Textilfasern, das kein Bezug oder integriertes Textil nach Art. 2 Abs. 2 ist · beliebig · beliebig Nicht im Anwendungsbereich Die Verordnung gilt für Erzeugnisse, die ausschließlich aus Textilfasern bestehen, und für Erzeugnisse mit einem Gewichtsanteil von mindestens 80 % Textilfasern; ein Erzeugnis unter diesem Schwellenwert ist nur erfasst, wenn es einer der in Art. 2 Abs. 2 Buchst. b und c genannten Bezüge oder ein integriertes Textil ist, dessen Zusammensetzung nach Art. 2 Abs. 2 Buchst. d angegeben ist. Quelle · Art. 2 Abs. 1, Art. 2 Abs. 2 und Art. 3 Abs. 1 Buchst. a
  2. Maßgeschneidertes Textilerzeugnis, das von einem selbständigen Schneider gefertigt wird, An Heimarbeiter oder selbständige Firmen vergebene Arbeit an gelieferten Materialien ohne Eigentumsübergang · beliebig · beliebig Nicht im Anwendungsbereich Die Verordnung gilt weder für maßgeschneiderte Textilerzeugnisse, die von selbständigen Schneidern gefertigt werden, noch für Textilerzeugnisse, die an Heimarbeiter oder an selbständige Firmen vergeben werden, die an gelieferten Materialien arbeiten, ohne dass das Eigentum daran gegen Entgelt übergeht. Quelle · Art. 2 Abs. 3 und Art. 2 Abs. 4
  3. Anhang-V-Erzeugnis wie Spielzeug, Textilteil von Schuhen, Uhrarmband, Etikett, Fahne, Segel, Schutzkleidung oder Einwegerzeugnis, Altes, gebrauchtes konfektioniertes Textilerzeugnis, das ausdrücklich als solches bezeichnet wird · beliebig · beliebig Kommt darauf an Für die 42 in Anhang V aufgeführten Erzeugnisse, einschließlich alter konfektionierter Erzeugnisse, die ausdrücklich als solche bezeichnet werden, ist die Angabe von Faserbezeichnungen oder der Faserzusammensetzung auf Etiketten und Kennzeichnungen nicht erforderlich; enthält ein Warenzeichen oder Firmenname jedoch eine Faserbezeichnung aus Anhang I oder eine damit verwechselbare Bezeichnung, gelten Art. 11, 14, 15 und 16 uneingeschränkt, und die Ausnahme betrifft nur die Faserangabe, nicht den Hinweis auf tierischen Ursprung nach Art. 12. Quelle · Art. 17 Abs. 1, Art. 17 Abs. 2 und Anhang V
  4. Textilerzeugnis mit nichttextilen Teilen tierischen Ursprungs wie Leder, Pelz, Horn oder Knochen · Hersteller (einschließlich Markeninhaber und Umetikettierer), Einführer, Händler (Großhändler, Einzelhändler oder Online-Shop), Anderer Wirtschaftsakteur (Bevollmächtigter, Business-to-Business-Lieferant, öffentlicher Auftraggeber) · beliebig Im Anwendungsbereich Neben der vollständigen Faserzusammensetzung muss die Etikettierung oder Kennzeichnung den Hinweis Enthält nichttextile Teile tierischen Ursprungs tragen, sobald ein solches Erzeugnis auf dem Markt bereitgestellt wird, in einer nicht irreführenden und für den Verbraucher leicht verständlichen Weise; es gibt keinen Schwellenwert nach Unternehmensgröße. Quelle · Art. 1, Art. 12 und Art. 15
  5. Anhang-VI-Erzeugnis, das in Losen oder nach der Länge verkauft wird (Scheuertücher, Bänder, Litzen, Taschentücher, Nähgarne, Vorhangband und Ähnliches) · Hersteller (einschließlich Markeninhaber und Umetikettierer), Einführer, Händler (Großhändler, Einzelhändler oder Online-Shop), Anderer Wirtschaftsakteur (Bevollmächtigter, Business-to-Business-Lieferant, öffentlicher Auftraggeber) · beliebig Im Anwendungsbereich Die 19 Erzeugnisse in Anhang VI derselben Art und Faserzusammensetzung dürfen zusammen mit einem gemeinsamen Etikett bereitgestellt werden, und nach der Länge verkaufte Erzeugnisse dürfen die Zusammensetzung auf der Länge oder Rolle angeben, sofern die Zusammensetzung jedem Käufer in der Lieferkette einschließlich des Verbrauchers bekannt gemacht wird; im Übrigen gelten die Regeln zu Faserbezeichnung, Zusammensetzung und Sprache. Quelle · Art. 17 Abs. 3, Art. 17 Abs. 4, Art. 17 Abs. 5 und Anhang VI
  6. Bekleidung, Heimtextilie, Gewebe, Garn oder anderes Erzeugnis aus Textilfasern oder mit einem Gewichtsanteil von mindestens 80 % Textilfasern, Möbel-, Schirm- oder Sonnenschirmbezug mit mindestens 80 Gewichtsprozent Textilbestandteilen, Oberste Schicht eines mehrschichtigen Bodenbelags, Matratzenbezug oder Campingartikelbezug, dessen Textilbestandteile mindestens 80 Gewichtsprozent ausmachen, In ein anderes Erzeugnis eingearbeitetes Textil als integraler Bestandteil, mit angegebener Zusammensetzung · Hersteller (einschließlich Markeninhaber und Umetikettierer), Einführer, Händler (Großhändler, Einzelhändler oder Online-Shop), Anderer Wirtschaftsakteur (Bevollmächtigter, Business-to-Business-Lieferant, öffentlicher Auftraggeber) · beliebig Im Anwendungsbereich Textilerzeugnisse und die gleichgestellten Erzeugnisse dürfen nur bereitgestellt werden, wenn sie nach der Verordnung etikettiert, gekennzeichnet oder mit Begleitpapieren versehen sind: Faserbezeichnungen aus Anhang I, vollständige Zusammensetzung nach Gewicht in absteigender Reihenfolge, dauerhaftes und lesbares Etikett in der Sprache des Mitgliedstaats des Verkaufs; die Pflichten treffen Hersteller, Einführer und Händler ohne Schwellenwert nach Unternehmensgröße. Quelle · Art. 2 Abs. 1, Art. 2 Abs. 2, Art. 4, Art. 5, Art. 9, Art. 14, Art. 15 und Art. 16
  7. beliebig · beliebig · beliebig Kommt darauf an Ob die Verordnung gilt, hängt davon ab, ob das Erzeugnis ein Textilerzeugnis ist oder mindestens 80 Gewichtsprozent Textilfasern enthält, ob eine Ausnahme nach Art. 2 Abs. 3, 2 Abs. 4 oder Anhang V vorliegt, und welche Rolle der Akteur bei der Bereitstellung innehat. Quelle · Art. 2, Art. 3, Art. 15 und Art. 17

Wichtige Termine

  1. Verordnung (EU) Nr. 1007/2011 vom Europäischen Parlament und vom Rat in Straßburg angenommen Quelle · Titel und Unterzeichnungsblock nach Art. 28
  2. Veröffentlicht im Amtsblatt, ABl. L 272, Seite 1 Quelle · Kopfzeile (ABl. L 272 vom 18.10.2011, S. 1)
  3. Inkrafttreten, am zwanzigsten Tag nach der Veröffentlichung; die delegierten Befugnisse der Kommission laufen ab diesem Datum in Fünfjahreszeiträumen Quelle · Art. 28 und Art. 22 Abs. 2
  4. Delegierte Verordnung (EU) Nr. 286/2012 der Kommission in Kraft, am zwanzigsten Tag nach der Veröffentlichung im ABl. L 95 vom 31. März 2012: Faser Nr. 49 Polypropylen/Polyamid-Bikomponente sowie die zugehörigen Prüfmethoden und der vereinbarte Zuschlag Quelle · Art. 2 und Anhang
  5. Die Verordnung gilt; die Richtlinien 73/44/EWG, 96/73/EG und 2008/121/EG werden aufgehoben; die Delegierte Verordnung (EU) Nr. 286/2012 gilt ab demselben Datum Quelle · Art. 27 und Art. 28Quelle · Art. 2
  6. Verordnung (EU) Nr. 517/2013 des Rates mit dem Beitritt Kroatiens in Kraft: die kroatische Schurwollbezeichnung runska vuna in Anhang III aufgenommen Quelle · Art. 1 Abs. 1 und Anhang, Punkt 1.CQuelle · Anhang III (M3)
  7. Frist für den Überprüfungsbericht der Kommission zu möglichen neuen Kennzeichnungsanforderungen (Herkunft, Pflege, Größe, Allergene, elektronische Kennzeichnung) und für ihre Studie zu gefährlichen Stoffen in Textilien Quelle · Art. 24 Abs. 1 und Art. 25
  8. Frist für den Bericht der Kommission über die Anwendung der Verordnung, mit Schwerpunkt auf Anträgen für neue Faserbezeichnungen Quelle · Art. 23
  9. Ende der Übergangsfrist: Textilerzeugnisse, die der Richtlinie 2008/121/EG entsprachen und vor dem 8. Mai 2012 in Verkehr gebracht wurden, durften bis zu diesem Datum weiter bereitgestellt werden Quelle · Art. 26
  10. Berichtigung im ABl. L 243 veröffentlicht: der Verweis in Art. 10 Abs. 3 von Art. 9 Abs. 4 auf Art. 9 Abs. 3 korrigiert Quelle · einziger PunktQuelle · Art. 10 Abs. 3 (C1)
  11. Delegierte Verordnung (EU) 2018/122 der Kommission in Kraft, am zwanzigsten Tag nach der Veröffentlichung im ABl. L 22 vom 26. Januar 2018: Faser Nr. 50 Polyacrylat, eine aktualisierte technische Unterlage in Anhang II, Anhang VI Nr. 18 neu gefasst, neue Prüfmethoden und vereinbarter Zuschlag Quelle · Art. 2 und Anhang
  12. Dänemark: Bekendtgørelse nr. 1046 af 28. maj 2021 über die Kennzeichnung von Schuhen und Textilerzeugnissen in Kraft, mit der Anforderung dänischsprachiger Kennzeichnung von Textilerzeugnissen nach dem Produktgesetz Quelle · § 16, § 18 und § 20
  13. Verordnung (EU) 2019/1020 über die Marktüberwachung gilt; die Textilkennzeichnungsverordnung wird in deren Anhang I (Nr. 40) und Anhang II (Nr. 17) gelistet, und Art. 15 bis 29 sowie die Begriffsbestimmungen von Bereitstellung, Inverkehrbringen, Marktüberwachung und Marktüberwachungsbehörde in der Verordnung (EG) Nr. 765/2008 werden gestrichen Quelle · Art. 39 Abs. 1, Art. 41, Art. 44, Anhang I und Anhang II
  14. Dänemark: Sikkerhedsstyrelsen wird die Abteilung Markedsovervågning von Erhvervsstyrelsen und führt dieselben Aufgaben fort, einschließlich der Kontrolle der Textilkennzeichnung QuelleQuelle · § 9, stk. 1

Was Sie tun müssen

Pflichten nach Rolle

Hersteller (einschließlich Markeninhaber und Umetikettierer)10
  • Beim Inverkehrbringen eines Textilerzeugnisses sicherstellen, dass ein Etikett oder eine Kennzeichnung mitgeliefert wird und dass die darauf enthaltenen Angaben richtig sind; das Erzeugnis darf nur bereitgestellt werden, wenn es nach der Verordnung etikettiert, gekennzeichnet oder mit Begleitpapieren versehen ist. Art. 4 und Art. 15 Abs. 1
  • Die Faserzusammensetzung nur mit den in Anhang I aufgeführten Faserbezeichnungen angeben, jede Bezeichnung Fasern vorbehalten, die ihrer Beschreibung entsprechen, eine Anhang-I-Bezeichnung nie als Wortstamm oder Adjektiv für eine andere Faser verwenden, und Seide nicht zur Beschreibung der Form oder Aufmachung von Endlosfilamentgarn verwenden. Art. 5 und Anhang I
  • Brauchen Sie eine neue Textilfaserbezeichnung für Anhang I, bei der Kommission mit einer technischen Unterlage nach Anhang II einen Antrag stellen. Art. 6 und Anhang II
  • Name und Gewichtsanteil aller Bestandteilfasern in absteigender Reihenfolge angeben; eine Faser bis 5 %, oder Fasern zusammen bis 15 %, dürfen als sonstige Fasern mit ihrem Gesamtanteil angegeben werden, wenn sie bei der Herstellung nicht leicht bestimmt werden können, und noch nicht in Anhang I aufgeführte Fasern dürfen stets als sonstige Fasern mit ihrem Anteil bezeichnet werden. Art. 9 Abs. 1, Art. 9 Abs. 2 und Art. 9 Abs. 5
  • 100 %, rein oder ausschließlich nur für Erzeugnisse verwenden, die ausschließlich aus einer Faser bestehen; bis zu 2 % Fremdfasern, oder 5 % nach dem Krempeln, dürfen unberücksichtigt bleiben, wo dies bei guter Herstellungspraxis technisch unvermeidbar und nicht routinemäßig hinzugefügt ist, und die Schurwollbezeichnungen in Anhang III nur für Wolle verwenden, die noch nie in ein Fertigerzeugnis eingearbeitet war, mit höchstens 0,3 % Fremdfasern. Art. 7, Art. 8 und Anhang III
  • Rein dekorative, sichtbare, abtrennbare Fasern bis 7 % und antistatische Metall- oder sonstige Fasern bis 2 % des Gewichts des Fertigerzeugnisses unberücksichtigt lassen, jeden Textilbestandteil eines Mehrkomponentenerzeugnisses gesondert kennzeichnen, es sei denn, er ist kein Hauptfutter und macht weniger als 30 % des Gesamtgewichts aus, und die Regeln des Anhangs IV für Miederwaren, ätzgedruckte, bestickte, Kern-Mantel-Garn-, Samt- und Plüscherzeugnisse sowie Teppiche befolgen. Art. 10, Art. 11, Art. 13 und Anhang IV
  • Den Hinweis Enthält nichttextile Teile tierischen Ursprungs hinzufügen, sobald das Erzeugnis solche Teile enthält, in einer nicht irreführenden und für den Verbraucher leicht verständlichen Weise. Art. 12
  • Die Etikettierung oder Kennzeichnung dauerhaft, leicht lesbar, sichtbar und zugänglich gestalten, mit sicher angebrachtem Etikett; die Zusammensetzung in Katalogen, Werbeschriften, auf Verpackungen, Etiketten und Kennzeichnungen in einheitlicher Größe, Stil und Schrift angeben, Warenzeichen und andere Angaben von der Zusammensetzungsangabe getrennt halten, und die Amtssprache oder Amtssprachen des Mitgliedstaats verwenden, in dem das Erzeugnis den Verbraucher erreicht, in Dänemark Dänisch. Art. 14 Abs. 1, Art. 16 Abs. 1, Art. 16 Abs. 2 und Art. 16 Abs. 3§ 16
  • Die angegebenen Anteile innerhalb der bei der Analyse angewendeten Toleranzen halten: Fremdfasern unter 2 % (5 % für krempelte Erzeugnisse) müssen nicht angegeben werden, und zwischen Etikett und Analyse gilt eine Fertigungstoleranz von 3 % des gesamten Fasergewichts. Art. 19 und Art. 20 Abs. 1 bis 3
  • Braucht der Herstellungsprozess höhere Toleranzen, vor dem Inverkehrbringen des Erzeugnisses eine Genehmigung bei der Kommission beantragen. Art. 20
Einführer5
  • Ist der Hersteller nicht in der Union niedergelassen, beim Inverkehrbringen des Erzeugnisses die Bereitstellung des Etiketts oder der Kennzeichnung und die Richtigkeit der darauf enthaltenen Angaben sicherstellen; Sie tragen für dieses Erzeugnis die Kennzeichnungspflicht des Herstellers. Art. 15 Abs. 1
  • Vor dem Inverkehrbringen des Erzeugnisses prüfen, dass nur Faserbezeichnungen aus Anhang I verwendet werden, dass alle Bestandteilfasern mit ihrem Gewichtsanteil in absteigender Reihenfolge angegeben sind, dass 100 %, rein, ausschließlich und die Schurwollbezeichnungen nur verwendet werden, wo das Erzeugnis dafür infrage kommt, und dass der Hinweis auf tierischen Ursprung vorhanden ist, wo erforderlich. Art. 5, Art. 7, Art. 8, Art. 9 und Art. 12
  • Sicherstellen, dass das Etikett oder die Kennzeichnung dauerhaft, lesbar, sichtbar, zugänglich und sicher angebracht ist und in der Amtssprache oder den Amtssprachen jedes Mitgliedstaats abgefasst ist, in dem das Erzeugnis Verbrauchern bereitgestellt wird; Lieferantenetiketten allein auf Englisch erfüllen die dänische Anforderung nicht. Art. 14 Abs. 1 und Art. 16 Abs. 3§ 16
  • Bringen Sie das Erzeugnis unter Ihrem eigenen Namen oder Ihrer Marke in Verkehr, bringen Sie das Etikett selbst an oder ändern Sie dessen Inhalt, sind Sie für die Zwecke der Verordnung der Hersteller und verantworten die Richtigkeit der Zusammensetzung. Art. 15 Abs. 2
  • Sicherstellen, dass andere mit dem Erzeugnis gelieferte Angaben nicht mit den Faserbezeichnungen und Zusammensetzungsangaben verwechselt werden können, und damit rechnen, dass die Marktüberwachung die Zusammensetzung durch Laboranalyse nach den Methoden des Anhangs VIII und den vereinbarten Zuschlägen des Anhangs IX überprüft. Art. 15 Abs. 4, Art. 18 und Art. 19
Händler (Großhändler, Einzelhändler oder Online-Shop)6
  • Bei der Bereitstellung eines Textilerzeugnisses auf dem Markt sicherstellen, dass es die von der Verordnung vorgeschriebene Etikettierung oder Kennzeichnung trägt. Art. 15 Abs. 3
  • Verkaufen Sie unter Ihrem eigenen Namen oder Ihrer Marke, bringen Sie das Etikett selbst an oder ändern Sie dessen Inhalt, gelten Sie als Hersteller und übernehmen dessen Pflichten, einschließlich der Richtigkeit der Zusammensetzung. Art. 15 Abs. 2
  • Die Faserzusammensetzung so anzeigen, dass sie dem Verbraucher vor dem Kauf deutlich erkennbar ist, auch beim Online- und sonstigen Fernabsatz, in Katalogen und auf Verpackungen, in lesbarer, einheitlicher Größe, Stil und Schrift. Art. 16 Abs. 1
  • Erzeugnisse nur mit einer Kennzeichnung in der Amtssprache oder den Amtssprachen des Mitgliedstaats verkaufen, in dem der Verbraucher sie kauft, sofern dieser Mitgliedstaat nichts anderes vorsieht; in Dänemark muss das Etikett oder die Kennzeichnung auf Dänisch sein. Art. 16 Abs. 3§ 16
  • Werden Anhang-VI-Erzeugnisse mit gemeinsamem Etikett verkauft oder Stoff nach der Länge verkauft, sicherstellen, dass die Zusammensetzung jedem Käufer einschließlich des Verbrauchers bekannt gemacht wird. Art. 17 Abs. 3, Art. 17 Abs. 4 und Art. 17 Abs. 5
  • Andere Produktangaben, Warenzeichen und Firmennamen davon abhalten, mit den Faserbezeichnungen und Zusammensetzungsangaben verwechselt zu werden, und ein Warenzeichen, das eine Faserbezeichnung enthält, unmittelbar vor oder nach der Zusammensetzung platzieren. Art. 15 Abs. 4 und Art. 16 Abs. 2
Anderer Wirtschaftsakteur (Bevollmächtigter, Business-to-Business-Lieferant, öffentlicher Auftraggeber)3
  • Beim Liefern von Textilerzeugnissen an andere Wirtschaftsakteure der Lieferkette oder im Rahmen eines öffentlichen Auftrags dürfen Sie Etiketten durch Begleitpapiere ersetzen oder ergänzen, doch diese müssen die Faserbezeichnungen und die Zusammensetzung ohne Abkürzungen klar angeben, außer einem mechanisierten Verarbeitungscode oder Abkürzungen, die in internationalen Normen festgelegt und im selben Dokument erläutert sind. Art. 14 Abs. 2 und Art. 14 Abs. 3
  • Sicherstellen, dass Angaben, die bei der Bereitstellung der Erzeugnisse mitgeliefert werden, nicht mit den von der Verordnung vorgeschriebenen Faserbezeichnungen und Zusammensetzungsangaben verwechselt werden können. Art. 15 Abs. 4
  • Stellen Sie Erzeugnisse mit gemeinsamer Kennzeichnung oder nach der Länge bereit, sicherstellen, dass die Faserzusammensetzung jeden Käufer in der Kette bis zum Verbraucher erreicht. Art. 17 Abs. 5

TexR in einfachen Worten

Die Textilkennzeichnungsverordnung (TexR), formal Verordnung (EU) Nr. 1007/2011, ist das einheitliche EU-Regelwerk dafür, wie der Fasergehalt von Textilien gegenüber Käufern beschrieben wird. Sie legt fest, welche Textilfaserbezeichnungen verwendet werden dürfen, wie die Faserzusammensetzung etikettiert oder gekennzeichnet werden muss, wie Erzeugnisse mit nichttextilen Teilen tierischen Ursprungs zu kennzeichnen sind, und wie die Zusammensetzung durch quantitative Analyse binärer und ternärer Fasermischungen bestimmt wird, mit dem doppelten Ziel eines funktionierenden Binnenmarkts und genauer Verbraucherinformation (Art. 1). Als Verordnung gilt sie unmittelbar in jedem Mitgliedstaat, ohne Umsetzung (Art. 28).

Sie ersetzte drei Richtlinien, 73/44/EWG über die Analyse ternärer Mischungen, 96/73/EG über binäre Mischungen und 2008/121/EG über Textilbezeichnungen, mit Wirkung vom 8. Mai 2012 (Art. 27). Textilerzeugnisse, die der Richtlinie 2008/121/EG entsprachen und vor diesem Datum in Verkehr gebracht wurden, durften bis zum 9. November 2014 weiter verkauft werden (Art. 26). Die Verordnung trat am 7. November 2011 in Kraft, und die Befugnis der Kommission zur Änderung der Anhänge läuft ab diesem Datum in Fünfjahreszeiträumen (Art. 22 Abs. 2 und Art. 28).

Amtlicher Text Lesen Sie die Verordnung auf EUR-Lex: Verordnung (EU) Nr. 1007/2011 (CELEX 32011R1007), oder die konsolidierte Fassung vom 15. Februar 2018, die die beiden neuen Faserbezeichnungen, die kroatische Wollbezeichnung und die Berichtigung von 2015 enthält.

Anwendungsbereich

Die Verordnung gilt für Textilerzeugnisse, wenn sie auf dem Unionsmarkt bereitgestellt werden (Art. 2 Abs. 1). Ein Textilerzeugnis ist jedes rohe, teilverarbeitete, verarbeitete, halbfertige, fertige, halbkonfektionierte oder konfektionierte Erzeugnis, das ausschließlich aus Textilfasern besteht, unabhängig vom Misch- oder Zusammenfügungsverfahren (Art. 3 Abs. 1 Buchst. a). Eine Textilfaser ist eine Materieeinheit, deren Flexibilität, Feinheit und Länge-zu-Breite-Verhältnis sie für die Textilverwendung geeignet machen, oder ein flexibler Streifen oder Schlauch mit einer sichtbaren Breite von höchstens 5 mm aus den für die Fasern der Tabelle 2 verwendeten Stoffen (Art. 3 Abs. 1 Buchst. b).

Vier Gruppen werden wie Textilerzeugnisse behandelt: Erzeugnisse mit einem Gewichtsanteil von mindestens 80 % Textilfasern; Möbel-, Schirm- und Sonnenschirmbezüge mit einem Gewichtsanteil von mindestens 80 % Textilbestandteilen; die Textilbestandteile der obersten Schicht mehrschichtiger Bodenbeläge, von Matratzenbezügen und von Bezügen von Campingartikeln, sofern diese Bestandteile mindestens 80 Gewichtsprozent der Schicht oder des Bezugs ausmachen; und in andere Erzeugnisse eingearbeitete Textilien, die einen integralen Bestandteil davon bilden, sofern ihre Zusammensetzung angegeben ist (Art. 2 Abs. 2). Zwei Fälle liegen ganz außerhalb der Verordnung: an Heimarbeiter oder an selbständige Firmen vergebene Textilerzeugnisse, die an gelieferten Materialien arbeiten, ohne dass das Eigentum daran gegen Entgelt übergeht, und maßgeschneiderte Textilerzeugnisse, die von selbständigen Schneidern gefertigt werden (Art. 2 Abs. 3 und 4).

Die Begriffsbestimmungen von Bereitstellung auf dem Markt, Inverkehrbringen, Hersteller, Einführer, Händler, Wirtschaftsakteure, harmonisierte Norm, Marktüberwachung und Marktüberwachungsbehörde sind Art. 2 der Verordnung (EG) Nr. 765/2008 entnommen (Art. 3 Abs. 2). Seit dem 16. Juli 2021 hat die Verordnung (EU) 2019/1020 die Begriffsbestimmungen von Bereitstellung, Inverkehrbringen, Marktüberwachung und Marktüberwachungsbehörde aus jenem Artikel gestrichen, zusammen mit dessen Art. 15 bis 29, sodass diese Begriffe als die entsprechenden Begriffsbestimmungen der Verordnung (EU) 2019/1020 gelesen werden; die Begriffsbestimmungen von Hersteller, Einführer, Händler, Wirtschaftsakteuren und harmonisierter Norm bleiben in der Verordnung (EG) Nr. 765/2008 (Verordnung (EU) 2019/1020, Art. 39). Ein Händler, der ein Erzeugnis unter eigenem Namen oder eigener Marke in Verkehr bringt, das Etikett selbst anbringt oder dessen Inhalt ändert, gilt als Hersteller (Art. 15 Abs. 2).

Was Sie tun müssen

Faserbezeichnungen

Nur die in Anhang I aufgeführten Textilfaserbezeichnungen dürfen zur Beschreibung der Faserzusammensetzung auf Etiketten und Kennzeichnungen verwendet werden (Art. 5 Abs. 1). Anhang I enthält 50 Bezeichnungen: 18 Naturfasern in Tabelle 1, von Wolle, den benannten Tierhaaren, Seide, Baumwolle und Flachs bis Jute, Kokos, Ramie, Sisal, Henequen und Maguey, sowie 32 Chemie- und sonstige Fasern in Tabelle 2, von Acetat, Cupro, Modal, Viskose und Lyocell über Polyamid, Polyester, Elasthan und Elastolefin bis Melamin, einem Sammeleintrag für nach ihrem Material benannte Fasern wie Metall oder Papier, Polypropylen/Polyamid-Bikomponente (Nr. 49, hinzugefügt durch die Delegierte Verordnung (EU) Nr. 286/2012) und Polyacrylat (Nr. 50, hinzugefügt durch die Delegierte Verordnung (EU) 2018/122). Jede Bezeichnung ist Fasern vorbehalten, deren Beschaffenheit der Beschreibung im Anhang entspricht, darf weder allein noch als Wortstamm oder Adjektiv für andere Fasern verwendet werden, und Seide darf nicht zur Beschreibung der Form oder Aufmachung von Endlosfilamentgarn verwendet werden (Art. 5 Abs. 2). Ein Hersteller oder eine in seinem Auftrag handelnde Person kann bei der Kommission mit einer technischen Unterlage nach Anhang II eine neue Bezeichnung beantragen (Art. 6).

Vollständige Zusammensetzung nach Gewicht, in absteigender Reihenfolge

Ein Textilerzeugnis muss mit dem Namen und dem Gewichtsanteil aller Bestandteilfasern in absteigender Reihenfolge etikettiert oder gekennzeichnet werden (Art. 9 Abs. 1). Eine Faser mit einem Anteil von bis zu 5 % des Gesamtgewichts, oder Fasern zusammen bis zu 15 %, dürfen als sonstige Fasern mit ihrem Gesamtanteil bezeichnet werden, wenn sie bei der Herstellung nicht leicht bestimmt werden können; noch nicht in Anhang I aufgeführte Fasern dürfen stets so bezeichnet werden (Art. 9 Abs. 2 und 5). Ein Erzeugnis mit reiner Baumwollkette und reinem Flachsschuss, bei dem Flachs mindestens 40 % des unappretierten Gewebes ausmacht, darf als Baumwolle-Leinen-Mischgewebe mit dem Zusatz reine Baumwollkette, reiner Flachsschuss (oder Leinenschuss) bezeichnet werden (Art. 9 Abs. 3), und Erzeugnisse, deren Zusammensetzung bei der Herstellung schwer anzugeben ist, dürfen als Mischfasern oder unbestimmte Textilzusammensetzung gekennzeichnet werden (Art. 9 Abs. 4).

Nur Erzeugnisse, die ausschließlich aus derselben Faser bestehen, dürfen mit 100 %, rein oder ausschließlich gekennzeichnet werden, und diese oder ähnliche Begriffe dürfen nicht für andere Erzeugnisse verwendet werden; ein Erzeugnis mit höchstens 2 % Fremdfasern, oder 5 % nach dem Krempeln, gilt weiterhin als einfaserig, wenn die Menge bei guter Herstellungspraxis technisch unvermeidbar und nicht routinemäßig hinzugefügt ist (Art. 7). Die Schurwollbezeichnungen in Anhang III, auf Dänisch ren, ny uld, sind Wolle vorbehalten, die noch nie in ein Fertigerzeugnis eingearbeitet war, nicht über das für das Erzeugnis Nötige hinaus versponnen oder verfilzt ist und nicht durch Behandlung oder Gebrauch beschädigt wurde; sie dürfen die Wolle in einer Mischung nur beschreiben, wenn die gesamte Wolle diese Voraussetzungen erfüllt, mindestens 25 % der Mischung ausmacht und, in einer Krempelmischung, nur mit einer anderen Faser gemischt ist, und Fremdfasern in solchen Erzeugnissen dürfen 0,3 % nicht übersteigen (Art. 8).

Rein dekorative, sichtbare, abtrennbare Fasern bis 7 % des Gewichts des Fertigerzeugnisses und antistatische Metall- oder sonstige Fasern bis 2 % müssen nicht mitgezählt werden, getrennt für Kette und Schuss bei der Baumwolle-Leinen-Mischung berechnet (Art. 10). Ein Erzeugnis mit zwei oder mehr Textilbestandteilen unterschiedlicher Faserzusammensetzung muss den Anteil jedes Bestandteils angeben, es sei denn, der Bestandteil ist kein Hauptfutter und macht weniger als 30 % des Gesamtgewichts aus; Erzeugnisse mit gleicher Zusammensetzung, die normalerweise eine Einheit bilden, dürfen sich ein Etikett teilen (Art. 11). Anhang IV legt besondere Regeln für Miederwaren, ätzgedruckte und bestickte Textilien, Kern-Mantel-Garne, Samt und Plüsch sowie Teppiche mit unterschiedlichem Träger und Nutzflächen-Gewebe fest (Art. 13).

Nichttextile Teile tierischen Ursprungs

Enthält ein Textilerzeugnis nichttextile Teile tierischen Ursprungs, Leder, Pelz, Horn, Knochen oder Ähnliches, muss die Etikettierung oder Kennzeichnung den Hinweis Enthält nichttextile Teile tierischen Ursprungs tragen, sobald das Erzeugnis auf dem Markt bereitgestellt wird, und der Hinweis darf nicht irreführend sein und muss für den Verbraucher leicht verständlich sein (Art. 12). Die nichttextilen Teile selbst bleiben bei der Faserzusammensetzung unberücksichtigt (Anhang VII, Punkt a Ziff. i).

Etiketten, Kennzeichnungen, Sprache und Online-Verkauf

Textilerzeugnisse müssen mit ihrer Faserzusammensetzung etikettiert oder gekennzeichnet sein, sobald sie auf dem Markt bereitgestellt werden, und die Etikettierung oder Kennzeichnung muss dauerhaft, leicht lesbar, sichtbar und zugänglich sein, mit sicher angebrachtem Etikett (Art. 14 Abs. 1). Zwischen Wirtschaftsakteuren der Lieferkette sowie bei Lieferungen an öffentliche Auftraggeber dürfen Etiketten durch Begleitpapiere ersetzt oder ergänzt werden, die die Faserbezeichnungen und die Zusammensetzung klar und ohne Abkürzungen angeben, außer einem mechanisierten Verarbeitungscode oder in internationalen Normen festgelegten und im Dokument erläuterten Abkürzungen (Art. 14 Abs. 2 und 3).

Die Zusammensetzungsangaben müssen in Katalogen, Werbeschriften, auf Verpackungen, Etiketten und Kennzeichnungen in leicht lesbarer, sichtbarer, klarer und in Größe, Stil und Schrift einheitlicher Schrift erscheinen und dem Verbraucher vor dem Kauf deutlich erkennbar sein, auch bei elektronisch abgewickeltem Kauf (Art. 16 Abs. 1). Warenzeichen und Firmennamen dürfen unmittelbar vor oder nach der Zusammensetzung stehen und müssen dies, wenn sie eine Bezeichnung aus Anhang I oder eine damit verwechselbare Bezeichnung enthalten; alle anderen Angaben werden getrennt dargestellt (Art. 16 Abs. 2 und Art. 15 Abs. 4). Das Etikett oder die Kennzeichnung muss in der Amtssprache oder den Amtssprachen des Mitgliedstaats abgefasst sein, in dem das Erzeugnis dem Verbraucher bereitgestellt wird, sofern dieser Mitgliedstaat nichts anderes vorsieht (Art. 16 Abs. 3). Dänemark verlangt Dänisch: Bekendtgørelse nr. 1046 af 28. maj 2021, § 16, in Kraft seit dem 1. Juli 2021.

Ausnahmen

Für die 42 in Anhang V aufgeführten Erzeugnisse, von Ärmelhaltern, Uhrarmbändern, Etiketten und Abzeichen bis Spielzeug, Textilteilen von Schuhen, Trauererzeugnissen, Einwegerzeugnissen, Schutz- und Sicherheitstextilien, Segeln, Tierbekleidung und Fahnen, ist die Angabe von Faserbezeichnungen oder der Zusammensetzung nicht erforderlich, doch Art. 11, 14, 15 und 16 gelten uneingeschränkt, wenn ein Warenzeichen oder Firmenname eine Bezeichnung aus Anhang I oder eine damit verwechselbare Bezeichnung enthält (Art. 17 Abs. 2). Die 19 Erzeugnisse in Anhang VI, darunter Scheuertücher, Reinigungstücher, Gürtel, Litzen, Bänder, Gummibänder, Taschentücher, im Einzelhandel angebotene Näh-, Stopf- und Stickgarne sowie Vorhangband, dürfen zusammen mit einem gemeinsamen Etikett bereitgestellt werden, wenn sie derselben Art und Zusammensetzung sind, und nach der Länge verkaufter Stoff darf die Zusammensetzung auf der Länge oder Rolle angeben, sofern die Zusammensetzung jedem Käufer bis zum Verbraucher bekannt gemacht wird (Art. 17 Abs. 3 bis 5).

Pflichten nach Rolle

Beim Inverkehrbringen eines Textilerzeugnisses muss der Hersteller die Bereitstellung des Etiketts oder der Kennzeichnung und die Richtigkeit ihrer Angaben sicherstellen; ist der Hersteller nicht in der Union niedergelassen, trägt der Einführer diese Pflicht (Art. 15 Abs. 1). Ein Händler gilt als Hersteller, wenn er ein Erzeugnis unter eigenem Namen oder eigener Marke in Verkehr bringt, das Etikett selbst anbringt oder dessen Inhalt ändert (Art. 15 Abs. 2), und muss bei der Bereitstellung eines Erzeugnisses sicherstellen, dass es die vorgeschriebene Etikettierung oder Kennzeichnung trägt (Art. 15 Abs. 3). Alle müssen sicherstellen, dass andere mit dem Erzeugnis gelieferte Angaben nicht mit den Faserbezeichnungen und Zusammensetzungsangaben verwechselt werden können (Art. 15 Abs. 4).

Wie die Zusammensetzung geprüft wird

Marktüberwachungsbehörden prüfen, ob die Faserzusammensetzung den mitgeteilten Angaben entspricht (Art. 18), unter Verwendung der quantitativen Analysemethoden des Anhangs VIII oder der dort einzuführenden harmonisierten Normen, nach Entfernung der in Anhang VII genannten Bestandteile wie nichttextile Teile, Webkanten, Etiketten, Besätze, Fettstoffe, Schlichten und Appreturen, und unter Anwendung der vereinbarten Feuchtigkeitszuschläge des Anhangs IX auf die wasserfreie Masse jeder Faser (Art. 19). Fremdfasern unter 2 % des Gesamtgewichts, oder 5 % für krempelte Erzeugnisse, müssen nicht angegeben werden, wo dies technisch unvermeidbar und nicht routinemäßig hinzugefügt ist, zwischen der angegebenen Zusammensetzung und der Analyse gilt eine Fertigungstoleranz von 3 % des gesamten Fasergewichts, getrennt berechnet für jede Faser sowie für den Anteil sonstiger Fasern und den Wollanteil, und die beiden Toleranzen dürfen nur kombiniert werden, wenn die gefundenen Fremdfasern derselben chemischen Art wie eine gekennzeichnete Faser sind (Art. 20 Abs. 2 bis 4). Braucht ein Herstellungsprozess höhere Toleranzen, muss der Hersteller vor dem Inverkehrbringen des Erzeugnisses die Genehmigung der Kommission beantragen, die nur in begründeten Ausnahmefällen erteilt wird (Art. 20 Abs. 5).

Durchsetzung und Sanktionen

Die Verordnung enthält keinen eigenen Sanktionsartikel; sie stützt sich auf die Marktüberwachung (Art. 18). Seit dem 16. Juli 2021 ist der Rahmen die Verordnung (EU) 2019/1020, die die Textilkennzeichnungsverordnung in ihrem Anhang I (Nr. 40) und, als Rechtsakt ohne eigene Sanktionsbestimmungen, in ihrem Anhang II (Nr. 17) listet: Entspricht ein Erzeugnis nicht, verlangt die Behörde innerhalb einer festgelegten Frist angemessene und verhältnismäßige Korrekturmaßnahmen, einschließlich der Herstellung der Konformität, der Verhinderung der Bereitstellung oder der Rücknahme oder des Rückrufs, und sorgt, wenn der Akteur nicht handelt, für die Rücknahme, den Rückruf oder ein Verbot oder eine Einschränkung der Bereitstellung (Verordnung (EU) 2019/1020, Art. 16). Die Mitgliedstaaten legen Sanktionen fest, die wirksam, verhältnismäßig und abschreckend sein müssen (Art. 41).

In Dänemark wird die Verordnung nach dem Produktgesetz, dem Gesetz über Produkte und Marktüberwachung (lovbekendtgørelse nr. 22 af 8. januar 2026), durchgesetzt, das sie in § 2, stk. 1, nr. 38 listet und Erhvervsstyrelsen in § 9 als Kontrollbehörde benennt. Die Arbeit wird von dessen Abteilung Markedsovervågning ausgeführt, der früheren Sikkerhedsstyrelsen, die im Januar 2026 Teil von Erhvervsstyrelsen wurde und dieselben Aufgaben fortführt, indem sie die Textilkennzeichnung online und im Handel prüft. Die Behörde kann ein vorübergehendes Verbot verhängen (§ 13), Anordnungen erlassen (§ 14) und die Bereitstellung des Erzeugnisses verbieten (§ 16). Die Bekendtgørelse nr. 1046 af 28. maj 2021 fügt die dänischsprachige Anforderung hinzu (§ 16) und erlaubt der Behörde, eine Korrektur anzuordnen, wo Textilerzeugnisse keine dänische Kennzeichnung tragen oder der Verordnung nicht entsprechen (§ 17). Werden Textilerzeugnisse nicht auf Dänisch etikettiert oder die Pflichten der Verordnung für Wirtschaftsakteure nicht erfüllt, droht eine Geldstrafe nach der Bekendtgørelse nr. 1046 af 28. maj 2021, § 18; die Nichtbefolgung einer Anordnung oder eines Verbots der Behörde wird mit einer Geldstrafe nach § 37, stk. 1 des Produktgesetzes geahndet, die bei erschwerenden Umständen wie Gefahr für Sicherheit oder Gesundheit, wiederholten oder systematischen Verstößen zum wirtschaftlichen Vorteil bis zu einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren steigen kann (§ 37, stk. 2); Unternehmen können haftbar gemacht werden (§ 37, stk. 5).

Was sich ändert

Die Kommission hat eine Überarbeitung der Verordnung angekündigt, um ein einheitliches Regelwerk für die Kennzeichnung von Textil- und verwandten Erzeugnissen einzuführen, mit digitaler Kennzeichnung neben physischen Etiketten und, im Licht der EU-Strategie für nachhaltige und kreislauforientierte Textilien, einem Schwerpunkt auf umweltrelevanten Angaben. Ein Aufruf zur Einreichung von Nachweisen lief vom 3. August bis zum 30. September 2023, eine öffentliche Konsultation vom 19. Dezember 2023 bis zum 15. April 2024, und ein Stakeholder-Workshop fand am 18. Oktober 2024 statt; die Seite der Kommission nennt das zweite Quartal 2026 als geplanten Termin für den Vorschlag und verzeichnet noch keinen angenommenen Vorschlag. Bis ein neuer Rechtsakt angenommen wird und gilt, bleibt die Verordnung (EU) Nr. 1007/2011 in der am 15. Februar 2018 konsolidierten Fassung geltendes Recht.

Wie Conphora hilft

Conphora überwacht die Textilkennzeichnungsverordnung, ihre delegierten Rechtsakte und die angekündigte Überarbeitung, und ordnet Ihre Textilerzeugnisse den Anforderungen zu, wobei Lücken bei der Faserbezeichnung, der Zusammensetzungsangabe, den Toleranzen, dem Hinweis auf tierischen Ursprung und der Sprachabdeckung jedes Marktes erkannt werden, bevor sie zu Durchsetzungsproblemen werden. Die Plattform unterstützt Sie dabei, die Lieferantenspezifikationen und Prüfberichte hinter jedem Etikett aufzubewahren, und benachrichtigt Sie, wenn eine neue Faserbezeichnung hinzukommt oder die Überarbeitung geltendes Recht wird.

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Quellen

Dieser Leitfaden dient der allgemeinen Information und stellt keine Rechtsberatung dar.

Sanktionen

Durchgesetzt durch Die nationalen Marktüberwachungsbehörden prüfen, ob die Faserzusammensetzung von Textilerzeugnissen den mitgeteilten Angaben entspricht (Art. 18), mit den Befugnissen der Verordnung (EU) 2019/1020, die die Verordnung in ihrem Anhang I (Nr. 40) und Anhang II (Nr. 17) listet; die Begriffsbestimmungen in Art. 3 Abs. 2 zitieren weiterhin die Verordnung (EG) Nr. 765/2008, und für Bereitstellung auf dem Markt, Inverkehrbringen, Marktüberwachung und Marktüberwachungsbehörde werden sie seit dem 16. Juli 2021 als Verordnung (EU) 2019/1020 gelesen. In Dänemark ist Erhvervsstyrelsen die Kontrollbehörde nach dem Produktgesetz (lovbekendtgørelse nr. 22 af 8. januar 2026), das die Verordnung in § 2, stk. 1, nr. 38 listet; die Arbeit wird von dessen Abteilung Markedsovervågning ausgeführt, der früheren Sikkerhedsstyrelsen, die im Januar 2026 Teil von Erhvervsstyrelsen wurde, und die Bekendtgørelse nr. 1046 af 28. maj 2021 fügt die Anforderung hinzu, dass Textilerzeugnisse auf Dänisch etikettiert oder gekennzeichnet werden. Das Instrumentarium umfasst eine Anordnung zur Korrektur der Kennzeichnung, ein vorübergehendes oder dauerhaftes Verbot der Bereitstellung des Produkts sowie Rücknahme oder Rückruf. Werden Textilerzeugnisse nicht auf Dänisch etikettiert oder die Pflichten der Verordnung für Wirtschaftsakteure nicht erfüllt, droht eine Geldstrafe nach der Bekendtgørelse nr. 1046 af 28. maj 2021, § 18; die Nichtbefolgung einer Anordnung oder eines Verbots der Behörde wird mit einer Geldstrafe nach § 37, stk. 1 des Produktgesetzes geahndet, die bei erschwerenden Umständen wie Gefahr für Sicherheit oder Gesundheit, wiederholten oder systematischen Verstößen zum wirtschaftlichen Vorteil bis zu einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren steigen kann (§ 37, stk. 2); Unternehmen können haftbar gemacht werden (§ 37, stk. 5).

Die Verordnung enthält keinen eigenen Sanktionsartikel: Sie verlangt von den Marktüberwachungsbehörden, die Übereinstimmung der Faserzusammensetzung mit den mitgeteilten Angaben zu prüfen (Art. 18), unter Verwendung der Methoden des Anhangs VIII, der Ausschlüsse des Anhangs VII, der vereinbarten Zuschläge des Anhangs IX und der Toleranzen des Art. 20. Seit dem 16. Juli 2021 stammen die Durchsetzungsbefugnisse und Sanktionen aus der Verordnung (EU) 2019/1020, die die Textilkennzeichnungsverordnung in Anhang I (Nr. 40) und, als Rechtsakt ohne eigene Sanktionsbestimmungen, in Anhang II (Nr. 17) listet: Die Behörden können innerhalb einer festgelegten Frist angemessene Korrekturmaßnahmen verlangen, einschließlich der Herstellung der Konformität, der Verhinderung der Bereitstellung oder der Rücknahme oder des Rückrufs, und müssen, wenn der Akteur nicht handelt, für Rücknahme, Rückruf oder ein Verbot oder eine Einschränkung der Bereitstellung sorgen; die Mitgliedstaaten legen die Sanktionen fest, die wirksam, verhältnismäßig und abschreckend sein müssen. In Dänemark erfasst das Produktgesetz (lovbekendtgørelse nr. 22 af 8. januar 2026) die Verordnung in § 2, stk. 1, nr. 38, benennt Erhvervsstyrelsen als Kontrollbehörde in § 9, erlaubt ein vorübergehendes Verbot (§ 13), Anordnungen (§ 14) und ein Verbot der Bereitstellung (§ 16), und die Bekendtgørelse nr. 1046 af 28. maj 2021 erlaubt der Behörde, eine Korrektur anzuordnen, wo Textilerzeugnisse keine dänische Kennzeichnung tragen oder der Verordnung nicht entsprechen (§ 17). Werden Textilerzeugnisse nicht auf Dänisch etikettiert oder die Pflichten der Verordnung für Wirtschaftsakteure nicht erfüllt, droht eine Geldstrafe nach der Bekendtgørelse nr. 1046 af 28. maj 2021, § 18; die Nichtbefolgung einer Anordnung oder eines Verbots der Behörde wird mit einer Geldstrafe nach § 37, stk. 1 des Produktgesetzes geahndet, die bei erschwerenden Umständen wie Gefahr für Sicherheit oder Gesundheit, wiederholten oder systematischen Verstößen zum wirtschaftlichen Vorteil bis zu einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren steigen kann (§ 37, stk. 2); Unternehmen können haftbar gemacht werden (§ 37, stk. 5).

Quelle · Art. 18, Art. 19 und Art. 20Quelle · Art. 16, Art. 41, Anhang I und Anhang IIQuelle · § 2, § 9, § 13, § 14, § 16 und § 37Quelle · § 16, § 17 und § 18

Was sich geändert hat

Inkrafttreten, Änderungen und Compliance-Radar-Einträge für TexR, neueste zuerst.

  1. Leitlinie

    Leitfaden aus der konsolidierten Fassung neu geschrieben

    Der Text wurde aus der konsolidierten Fassung vom 15. Februar 2018 und den drei Änderungsrechtsakten neu geschrieben: die 50 Bezeichnungen des Anhangs I, die 42 Ausnahmen des Anhangs V und die 19 Erzeugnisse des Anhangs VI werden nun aus den Anhängen gezählt, die Toleranzen der Art. 7, 8, 10, 11 und 20 werden mit ihren Prozentsätzen zitiert, die Marktüberwachungsgrundlage wird als Verordnung (EU) 2019/1020 mit den fortbestehenden Begriffsbestimmungen aus 765/2008 angegeben, und die dänische Durchsetzung stützt sich auf das Produktgesetz und die Bekendtgørelse nr. 1046 af 2021; die frühere Aussage, dass der Verbraucherombudsmann neben der Behörde tätig sei, wurde als unbelegt gestrichen.

    Quelle · Art. 1 bis Art. 28 und Anhänge I bis VII
  2. Leitlinie

    Dänemark: Sikkerhedsstyrelsen wird Teil von Erhvervsstyrelsen

    Seit Januar 2026 ist Sikkerhedsstyrelsen eine Abteilung von Erhvervsstyrelsen namens Markedsovervågning und führt dieselben Aufgaben wie zuvor aus, einschließlich der Kontrolle der Textilkennzeichnung; das Produktgesetz benennt Erhvervsstyrelsen als Kontrollbehörde.

    QuelleQuelle · § 9, stk. 1
  3. Leitlinie

    Verordnung (EU) 2019/1020 übernimmt die Marktüberwachung

    Die Marktüberwachungsverordnung gilt ab diesem Datum; sie listet die Textilkennzeichnungsverordnung in Anhang I (Nr. 40) und Anhang II (Nr. 17), streicht Art. 15 bis 29 der Verordnung (EG) Nr. 765/2008 und deren Begriffsbestimmungen von Bereitstellung, Inverkehrbringen, Marktüberwachung und Marktüberwachungsbehörde, die nun als die entsprechenden Bestimmungen der Verordnung (EU) 2019/1020 gelesen werden, und verpflichtet die Mitgliedstaaten, wirksame, verhältnismäßige und abschreckende Sanktionen festzulegen.

    Quelle · Art. 39, Art. 41, Art. 44, Anhang I und Anhang II
  4. Leitlinie

    Dänemark: dänischsprachige Kennzeichnung und Geldstrafen nach der Bekendtgørelse nr. 1046/2021

    Die dänische Bekendtgørelse über die Kennzeichnung von Schuhen und Textilerzeugnissen tritt nach dem Produktgesetz in Kraft: Textilerzeugnisse müssen nach der Verordnung auf Dänisch etikettiert oder gekennzeichnet werden, die Behörde kann eine Korrektur anordnen, und wer nicht auf Dänisch etikettiert oder die Pflichten der Verordnung für Wirtschaftsakteure nicht erfüllt, wird mit einer Geldstrafe belegt.

    Quelle · § 16, § 17, § 18 und § 20
  5. Änderung

    Delegierte Verordnung (EU) 2018/122 in Kraft: Polyacrylat hinzugefügt

    Die delegierte Verordnung vom 20. Oktober 2017, veröffentlicht am 26. Januar 2018, fügt Anhang I die Faser Nr. 50 Polyacrylat hinzu, aktualisiert die technische Unterlage in Anhang II, fasst Anhang VI Nr. 18 für Näh-, Stopf- und Stickgarne neu, ergänzt Polyacrylat in den Methoden des Anhangs VIII mit einer neuen Polyestermethode nach EN ISO 1833-25:2013 und legt den vereinbarten Zuschlag in Anhang IX fest.

    Quelle · Art. 1, Art. 2 und Anhang
  6. Änderung

    Berichtigung zu Art. 10 Abs. 3

    Die im ABl. L 243 veröffentlichte Berichtigung korrigiert den Verweis in Art. 10 Abs. 3 über dekorative und antistatische Fasern in Kette und Schuss von Art. 9 Abs. 4 auf Art. 9 Abs. 3, die Bestimmung zur Baumwolle-Leinen-Mischung; die konsolidierte Fassung markiert die Änderung als C1.

    Quelle · einziger PunktQuelle · Art. 10 Abs. 3
  7. Gilt

    Übergangsfrist endet

    Textilerzeugnisse, die der Richtlinie 2008/121/EG entsprachen und vor dem 8. Mai 2012 in Verkehr gebracht wurden, durften bis zu diesem Datum weiter bereitgestellt werden; ab dem 10. November 2014 muss jedes bereitgestellte Textilerzeugnis der Verordnung entsprechen.

    Quelle · Art. 26
  8. Änderung

    Verordnung (EU) Nr. 517/2013 des Rates in Kraft: kroatische Wollbezeichnung

    Mit dem Beitritt Kroatiens fügt die Anpassungsverordnung des Rates vom 13. Mai 2013 die kroatische Schurwollbezeichnung runska vuna in Anhang III nach dem französischen Eintrag ein.

    Quelle · Art. 1 Abs. 1 und Anhang, Punkt 1.C
  9. Gilt

    Die Textilkennzeichnungsverordnung gilt; die drei Richtlinien aufgehoben

    Die Verordnung gilt ab diesem Datum in allen Mitgliedstaaten, die Richtlinien 73/44/EWG, 96/73/EG und 2008/121/EG werden aufgehoben, wobei Verweise anhand der Entsprechungstabellen des Anhangs X zu lesen sind, und die Delegierte Verordnung (EU) Nr. 286/2012 gilt ab demselben Tag, sodass die Bezeichnung Polypropylen/Polyamid-Bikomponente nahtlos aus den aufgehobenen Richtlinien übernommen wird.

    Quelle · Art. 27 und Art. 28Quelle · Art. 2 und Erwägungsgrund 6
  10. Änderung

    Delegierte Verordnung (EU) Nr. 286/2012 in Kraft: Polypropylen/Polyamid-Bikomponente

    Die delegierte Verordnung der Kommission vom 27. Januar 2012, veröffentlicht am 31. März 2012, fügt Anhang I die Faser Nr. 49 Polypropylen/Polyamid-Bikomponente hinzu, passt die quantitativen Analysemethoden des Anhangs VIII an und ergänzt den vereinbarten Zuschlag der Faser in Anhang IX; sie gilt ab dem 8. Mai 2012.

    Quelle · Art. 1, Art. 2 und Anhang
  11. In Kraft

    Verordnung (EU) Nr. 1007/2011 tritt in Kraft

    Am 27. September 2011 angenommen und im ABl. L 272 vom 18. Oktober 2011 veröffentlicht, trat die Verordnung am zwanzigsten Tag nach der Veröffentlichung in Kraft, mit Geltung erst ab dem 8. Mai 2012; die delegierten Befugnisse der Kommission zur Änderung der Anhänge laufen ab diesem Datum in Fünfjahreszeiträumen.

    Quelle · Art. 22 Abs. 2 und Art. 28

Tools und Schulung

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Häufige Fragen zu TexR

Seit wann gilt die Textilkennzeichnungsverordnung?

Die Verordnung (EU) Nr. 1007/2011 wurde am 27. September 2011 angenommen, am 18. Oktober 2011 im Amtsblatt veröffentlicht und trat am 7. November 2011, dem zwanzigsten Tag nach der Veröffentlichung, in Kraft. Sie gilt seit dem 8. Mai 2012, als sie die Richtlinien 73/44/EWG, 96/73/EG und 2008/121/EG aufhob. Textilerzeugnisse, die der Richtlinie 2008/121/EG entsprachen und vor dem 8. Mai 2012 in Verkehr gebracht wurden, durften bis zum 9. November 2014 weiter bereitgestellt werden.

Quelle · Art. 26, Art. 27 und Art. 28
Welche Erzeugnisse müssen ein Etikett mit der Faserzusammensetzung tragen?

Textilerzeugnisse, also Erzeugnisse, die ausschließlich aus Textilfasern bestehen, sowie gleichgestellte Erzeugnisse mit einem Gewichtsanteil von mindestens 80 % Textilfasern. Möbel-, Schirm- und Sonnenschirmbezüge mit mindestens 80 % Textilbestandteilen, die Textilbestandteile der obersten Schicht mehrschichtiger Bodenbeläge, von Matratzenbezügen und von Bezügen von Campingartikeln, soweit sie mindestens 80 % dieser Schicht ausmachen, sowie in andere Erzeugnisse eingearbeitete Textilien mit angegebener Zusammensetzung sind ebenfalls erfasst. Maßgeschneiderte Erzeugnisse selbständiger Schneider und an Heimarbeiter vergebene Arbeit an gelieferten Materialien sind ausgenommen, und die 42 Erzeugnisse in Anhang V, wie Spielzeug, Textilteile von Schuhen, Uhrarmbänder, Etiketten, Fahnen und Einwegerzeugnisse, brauchen keine Faserangabe.

Quelle · Art. 2, Art. 3 Abs. 1 Buchst. a, Art. 17 Abs. 2 und Anhang V
Welche Faserbezeichnungen darf ich auf dem Etikett verwenden?

Nur die 50 in Anhang I aufgeführten Bezeichnungen: 18 Naturfasern in Tabelle 1, von Wolle, Seide, Baumwolle und Flachs bis Sisal, Henequen und Maguey, und 32 Chemiefasern in Tabelle 2, von Acetat, Viskose und Polyester bis Melamin, Polypropylen/Polyamid-Bikomponente, 2012 hinzugefügt, und Polyacrylat, 2018 hinzugefügt. Jede Bezeichnung ist Fasern vorbehalten, die ihrer Beschreibung entsprechen, und darf nicht, auch nicht als Wortstamm oder Adjektiv, für eine andere Faser verwendet werden. Eine Faser ohne Anhang-I-Bezeichnung kann als sonstige Fasern mit ihrem Anteil angegeben werden, und ein Hersteller kann bei der Kommission mit der in Anhang II beschriebenen technischen Unterlage eine neue Bezeichnung beantragen.

Quelle · Art. 5, Art. 6, Art. 9 Abs. 5, Anhang I und Anhang II
Darf ich 100 % Baumwolle schreiben, wenn das Gewebe Spuren anderer Fasern enthält?

Ja, innerhalb von Grenzen. Ein Erzeugnis darf nur mit 100 %, rein oder ausschließlich gekennzeichnet werden, wenn es ausschließlich aus derselben Faser besteht, doch bis zu 2 Gewichtsprozent Fremdfasern, oder 5 % bei krempelten Erzeugnissen, dürfen unberücksichtigt bleiben, wenn die Menge bei guter Herstellungspraxis technisch unvermeidbar und nicht routinemäßig hinzugefügt ist. Bei Erzeugnissen mit mehreren Fasern erlauben die Behörden eine Fertigungstoleranz von 3 % zwischen der angegebenen Zusammensetzung und dem Analyseergebnis, getrennt für jede Faser berechnet, sowie dieselben Grenzen von 2 % und 5 % für Fremdfasern. Die Schurwollbezeichnungen tolerieren höchstens 0,3 % Fremdfasern.

Quelle · Art. 7, Art. 8 Abs. 3 und Art. 20
Muss das Etikett auf Dänisch sein?

Ja. Die Etikettierung oder Kennzeichnung muss in der Amtssprache oder den Amtssprachen des Mitgliedstaats abgefasst sein, in dem das Erzeugnis dem Verbraucher bereitgestellt wird, sofern dieser Mitgliedstaat nichts anderes vorsieht. Dänemark hat nichts anderes vorgesehen: die Bekendtgørelse nr. 1046 af 28. maj 2021, in Kraft seit dem 1. Juli 2021, bekräftigt die Regel, indem sie den Wirtschaftsakteur verpflichtet, Textilerzeugnisse nach der Verordnung auf Dänisch zu etikettieren oder zu kennzeichnen, und Verstöße werden mit einer Geldstrafe geahndet (§ 16 und § 18). Kleine Mengen einzeln verkaufter Näh-, Stopf- und Stickgarne dürfen in jeder EU-Amtssprache gekennzeichnet werden, wenn sie zusätzlich gemeinsam gekennzeichnet sind.

Quelle · Art. 16 Abs. 3Quelle · § 16, § 18 und § 20
Was muss ich angeben, wenn ein Kleidungsstück Leder-, Pelz- oder Hornteile hat?

Das Vorhandensein nichttextiler Teile tierischen Ursprungs muss mit dem Hinweis Enthält nichttextile Teile tierischen Ursprungs auf der Etikettierung oder Kennzeichnung angegeben werden, sobald das Erzeugnis auf dem Markt bereitgestellt wird. Der Hinweis darf nicht irreführend sein und muss so dargestellt werden, dass der Verbraucher ihn leicht verstehen kann. Die nichttextilen Teile selbst bleiben bei der Faserzusammensetzung nach Anhang VII unberücksichtigt.

Quelle · Art. 12 und Anhang VII, Punkt a Ziff. i
Gelten die Kennzeichnungsregeln auch für Online-Verkäufe und Business-to-Business-Lieferungen?

Ja, für beide. Die Zusammensetzung muss in Katalogen, Werbeschriften, auf Verpackungen, Etiketten und Kennzeichnungen so angegeben werden, dass sie dem Verbraucher vor dem Kauf deutlich erkennbar ist, auch bei elektronisch abgewickeltem Kauf. Zwischen Wirtschaftsakteuren der Lieferkette sowie bei Lieferungen an öffentliche Auftraggeber kann das Etikett oder die Kennzeichnung durch Begleitpapiere ersetzt oder ergänzt werden, die die Faserbezeichnungen und die Zusammensetzung klar und ohne Abkürzungen angeben, außer einem mechanisierten Verarbeitungscode oder Abkürzungen, die in internationalen Normen festgelegt und im selben Dokument erläutert sind.

Quelle · Art. 14 Abs. 2, Art. 14 Abs. 3 und Art. 16 Abs. 1
Wird die Textilkennzeichnungsverordnung überarbeitet?

Die Kommission hat eine Überarbeitung angekündigt, um ein einheitliches Regelwerk für die Kennzeichnung von Textil- und verwandten Erzeugnissen einzuführen, mit digitaler Kennzeichnung neben physischen Etiketten und, im Licht der EU-Strategie für nachhaltige und kreislauforientierte Textilien, umweltrelevanten Angaben. Ein Aufruf zur Einreichung von Nachweisen lief vom 3. August bis zum 30. September 2023, eine öffentliche Konsultation vom 19. Dezember 2023 bis zum 15. April 2024 und ein Stakeholder-Workshop fand am 18. Oktober 2024 statt; die Seite der Kommission nennt das zweite Quartal 2026 als geplanten Termin für den Vorschlag und verzeichnet noch keinen angenommenen Vorschlag, sodass die Verordnung (EU) Nr. 1007/2011 in der am 15. Februar 2018 konsolidierten Fassung geltendes Recht bleibt.

Quelle

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Quellen

  1. Verordnung (EU) Nr. 1007/2011 über Textilfaserbezeichnungen und Kennzeichnung, konsolidierte Fassung vom 15. Februar 2018 (EUR-Lex) https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:02011R1007-20180215
  2. Verordnung (EU) Nr. 1007/2011 wie veröffentlicht im ABl. L 272 vom 18. Oktober 2011 (EUR-Lex) https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:32011R1007
  3. Dokumentinformationen, Daten und Verknüpfungen zu CELEX 32011R1007 (EUR-Lex) https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/ALL/?uri=CELEX:32011R1007
  4. Delegierte Verordnung (EU) Nr. 286/2012 der Kommission zur Aufnahme von Polypropylen/Polyamid-Bikomponente (EUR-Lex) https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:32012R0286
  5. Verordnung (EU) Nr. 517/2013 des Rates zur Anpassung von Unionsrechtsakten anlässlich des Beitritts Kroatiens (EUR-Lex) https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:32013R0517
  6. Delegierte Verordnung (EU) 2018/122 der Kommission zur Aufnahme von Polyacrylat und Aktualisierung der Anhänge II, VI, VIII und IX (EUR-Lex) https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:32018R0122
  7. Berichtigung vom 18. September 2015 zur Verordnung (EU) Nr. 1007/2011, Art. 10 Abs. 3 (EUR-Lex) https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:32011R1007R(02)
  8. Verordnung (EU) 2019/1020 über Marktüberwachung und die Konformität von Produkten (EUR-Lex) https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:32019R1020
  9. Verordnung (EG) Nr. 765/2008, deren Begriffsbestimmungen in Art. 2 die Textilkennzeichnungsverordnung anwendet (EUR-Lex) https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:32008R0765
  10. Textilkennzeichnungsvorschriften (Europäische Kommission, GD GROW) https://single-market-economy.ec.europa.eu/sectors/textiles-ecosystem/legislation_en
  11. Überarbeitung der Verordnung (EU) Nr. 1007/2011 (Europäische Kommission, GD GROW) https://single-market-economy.ec.europa.eu/sectors/textiles-ecosystem/review-regulation-eu-10072011_en
  12. Textiletiketten (Your Europe, Europäische Kommission) https://europa.eu/youreurope/business/product-requirements/labels-markings/textile-label/index_en.htm
  13. Kontrol med mærkning af tekstilprodukter og fodtøj (Erhvervsstyrelsen, Markedsovervågning) https://www.sik.dk/erhverv/produkter/tekstilprodukter-og-fodtoej/kontrol-maerkning-tekstilprodukter-og-fodtoej
  14. Sikkerhedsstyrelsen, en del af Erhvervsstyrelsen from January 2026 (Erhvervsstyrelsen) https://erhvervsstyrelsen.dk/sikkerhedsstyrelsen-en-del-af-erhvervsstyrelsen
  15. Produktloven, lovbekendtgørelse nr. 22 af 8. januar 2026 (Retsinformation) https://www.retsinformation.dk/eli/lta/2026/22
  16. Bekendtgørelse nr. 1046 af 28. maj 2021 om mærkning af fodtøj og etikettering og mærkning af tekstilprodukter (Retsinformation) https://www.retsinformation.dk/eli/lta/2021/1046

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Conphora (2026). TexR: Textilkennzeichnungsverordnung (Verordnung (EU) Nr. 1007/2011), erklärt. Abgerufen am 17. Oktober 2026 von https://www.conphora.com/de/eu-verordnungen/texr/
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