Was es ist
SCIP (Substances of Concern In articles, as such or in complex objects/Products) ist die ECHA-Datenbank der Erzeugnisse, die besonders besorgniserregende Stoffe (SVHC) enthalten. Sie wurde unter der Abfallrahmenrichtlinie eingerichtet, damit Informationen über SVHC in Erzeugnissen Abfallwirtschaft und Verbrauchern zur Verfügung stehen und nicht verloren gehen, sobald ein Produkt entsorgt wird.
Warum es für die Compliance wichtig ist
Wenn Sie ein Erzeugnis auf dem EU-Markt in Verkehr bringen, das einen SVHC der Kandidatenliste über 0,1 Massenprozent enthält, müssen Sie eine SCIP-Meldung einreichen. Das ist eine konkrete, wiederkehrende Pflicht, die direkt an die Kandidatenliste gekoppelt ist: Wird die Liste aktualisiert, können neu betroffene Erzeugnisse neue Meldungen erfordern. Es ist eines der klarsten Beispiele dafür, dass Compliance im Kern eine Datenaufgabe ist.
So nutzen Sie es
- Identifizieren Sie Erzeugnisse, die einen SVHC über 0,1 % (w/w) enthalten.
- Erstellen und übermitteln Sie die SCIP-Meldung mit den erforderlichen Erzeugnis- und Stoffdaten.
- Prüfen Sie nach jeder Aktualisierung der Kandidatenliste erneut auf neu erfasste Erzeugnisse.
Gut zu wissen
SCIP setzt voraus, dass Sie Ihre Zusammensetzung kennen — sorgen Sie zuerst für verlässliche Lieferantendaten, dann wird die Meldung zur Routineausgabe statt zur Hauruck-Aktion.
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